Eurostat
Arbeitslosigkeit in Eurozone steigt

Die Arbeitslosenquote in der Eurozone ist im August von 7,4 Prozent im Vormonat auf 7,5 Prozent gestiegen. In Deutschland verbesserte sich die Lage gegen den Trend.

HB BRÜSSEL/LUXEMBURG. Die Arbeitslosenquote in der Eurozone ist im August auf 7,5 Prozent nach 7,4 Prozent im Juli gestiegen. Damit waren nach Angaben des Europäischen Statistikamtes Eurostat in Luxemburg vom Mittwoch knapp 11,6 Mill. Menschen in den 15 Ländern mit der gemeinsamen Währung ohne Arbeit. In Deutschland verbesserte sich die Lage gegen den Trend. Dort ermittelte Eurostat einen Rückgang der Quote von 7,3 Prozent im Juli auf 7,2 Prozent im August.

Schlusslicht ist Spanien, wo die Arbeitslosigkeit auf 11,3 Prozent kletterte. Die niedrigste Quote verzeichneten die Niederlande mit 2,6 Prozent. EU-weit blieb die Arbeitslosigkeit mit einer Quote von 6,9 Prozent und knapp 16,6 Mill. Betroffenen in den 27 Mitgliedstaaten stabil. Den stärksten Rückgang binnen Jahresfrist verzeichnete Polen, wo die Quote von 9,2 auf 6,7 Prozent sank. Die Slowakei senkte die Arbeitslosigkeit im gleichen Zeitraum von 11,2 auf 9,9 Prozent und liegt damit immer deutlicher vor Spanien, wo die Quote vor einem Jahr erst bei 8,2 Prozent lag.

Die Arbeitslosenquoten von Eurostat können wegen unterschiedlicher Berechnungsmethoden von nationalen Angaben abweichen. Sie sind nach Angaben von Fachleuten aber untereinander vergleichbar.

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