Ex-Geisel: Susanne Osthoff ist zurück im Irak

Ex-Geisel
Susanne Osthoff ist zurück im Irak

Die eindringlichen Warnungen aus Deutschland haben sie nicht abhalten können: Susanne Osthoff, die rund drei Wochen in der Gewalt irakischer Entführer war, hat sich wieder in das Land aufgemacht.

HB BAGDAD. Wie die Schweizer „Neuen Zürcher Zeitung“ am Freitag berichtet, ist die 43 Jahre alte Archäologin am Mittwoch in der nordirakischen Provinzhauptstadt Arbil eingetroffen. Osthoff sagte dem Blattm, da sie sich von einem Großteil der Öffentlichkeit missverstanden fühle, habe sie keinen Grund gesehen, diese über ihre Motive zu informieren. Ihre Reise nach Arbil sei privat: „Ich bin hier, um Dinge zu erledigen, die noch zu erledigen sind.“

Möglicherweise will sich Osthoff in Arbil um eines ihrer Projekte kümmern: In der Zitadelle von Arbil will sie ein traditionelles Haus erhalten und in ein deutsch-kurdisches Kulturzentrum umbauen. Als Osthoff Ende November gekidnappt wurde, war sie nach eigenem Bekunden unterwegs, um den Wiederaufbau einer verfallenden Karawanserei in Mossul voranzutreiben, das ebenfalls im Nordirak liegt.

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