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Ex-Kanzler beim Dinner: Die Londoner City feiert Gerhard Schröder

Während die SPD einen Wahlkampf gegen die Banken plant, tingelt Gerhard Schröder durch die Londoner City. Der Ex-Kanzler und frühere SPD-Chef erntet in der Finanzgemeinde großen Applaus.

Ex-Kanzler Gerhard Schröder. Quelle: dapd
Ex-Kanzler Gerhard Schröder. Quelle: dapd

LondonDer Rahmen für die Rede war eines Elder Statesman würdig. Dunkle, holzgetäfelte Wände mit den Wappen Londoner Kaufleute, Ölporträts, Kronleuchter und Bleiglasfenster schmücken die Banketthalle der Eisenhändlergilde in der Londoner City, deren Tradition bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. Am Kopf der Tafel, vor einer beleuchteten Prachtvitrine mit wuchtigen Silbertellern und Pokalen, sprach Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder gestern Abend vor rund 150 handverlesenen, festlich gekleideten Gästen aus der Finanzbranche, der Politik und Vertretern deutsch-britischer Organisationen.

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Seine Vision der künftigen Vereinigten Staaten von Europa teilte wohl nur eine Minderheit der britischen Gäste, aber Schröders Verdienste um den Wiederaufstieg der deutschen Wirtschaft zur Lokomotive Europas sind in der Finanzmetropole unumstritten. Während die eigene Partei, die SPD, von der „Agenda 2010“ am liebsten gar nichts mehr wissen will, wird ihr Vater nicht nur in London dafür bewundert, dass er das Reformprogramm auch auf Kosten der eigenen Wiederwahlchancen durchgezogen hat. Manchmal müssten die politischen und wirtschaftlichen Eliten eben voranschreiten, auch wenn das Volk noch nicht den Ernst der Lage erkannt habe, sinnierte Schröder.

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Auf dem „International Statesman Dinner“, das von der finanz- und geldpolitischen Denkfabrik OMFIF und der Britisch-Deutschen Handelskammer veranstaltet wurde, erinnerte sich Schröder zunächst an die Flitterwochen, die er nach dem Wahlsieg 1998 mit dem jung-dynamischen Labour-Führer Tony Blair erlebte. „New Labour und die SPD hatten viele gemeinsame Ansichten, auch in der Europa- und der Reformpolitik“, schwärmte er.

Doch er vergaß auch das bittere Ende nicht: „Um ehrlich zu sein: Es war nur eine Phase, die wegen des Streits zwischen den beiden Ländern um den Irak-Krieg endete.“ Auch in Sachen Irak-Krieg fühlen sich viele Briten heute näher bei Schröder – Blairs allzu eilfertiger Schulterschluss mit US-Präsident George W. Bush machen ihn bis heute in Großbritannien unpopulär. Heute wird aber auch mancher SPD-Genosse heilfroh sein, dass der deutsch-britische Gleichschritt bei den Sozialreformen und der Deregulierung der Finanzmärkte damals ein jähes Ende fand.

  • 06.04.2012, 00:14 UhrAnonymer Benutzer: Anonymous

    Es spielt keine Rolle ob du links oder rechts wählst. Denn das Banken- und Industriekartell bezahlt stets beide Seiten. Und erntet dann die Früchte. Deutschland ist wie die USA, und die EU ist wie die USA ein gigantischer Betrug an den Völkern, hinter der Maske der Demokratie wird Systematisch das Volksvermögen an die CoL und NYSE Tycoons umgeschichtet.
    Der Krieg des Terrors ist nicht Al Quaida sondern ESM und Co.. Europa und die USA werden sich bald zerfleischen, weil die Gier der Banksters alles auffrisst.
    Schröder hat alles richtig gemacht für sich! Und sein nachfolger Steinbrück steht schon parat. Angela ist fertig!

  • 06.04.2012, 00:07 UhrAnonymer Benutzer: Anonymous

    In den geheimen Zusatzprotokollen zur Wiedervereinigung wurde u. A. dank Bilderberger festgelegt, daß das angloamerikanische Konglomerat in Europa vollkommene Kontrolle der Finanzen erhält. Den Rest interessierte die Banksetrs nicht. Sie bekamen von Kohl als Nachkriegsentschädigungen was sie wollten. Schröder hat nur weiter den Banksterwunsch den sein Vorgänger ihm vererbt hat ausgeführt und Angela führt deisen Stab auch fort. Die Finanzkrise ist nur der Anfang des größten raubzugs der Menschheit von Wenigen Tycoonen, denen sowieso schon der halbe Planet gehört.
    Sein netter Besuch in London war also nur ein Rapport wei weit denn die EU Sklaven schon reif für den letzten Akt sind. Und die Chefredakteure auch des Handelsblatts schweigen, denn Sie wissen was sie die Schattenmacht vor hat.

  • 09.02.2012, 17:38 UhrAnonymer Benutzer: Erdwespe

    Und wie hoch war das Honorar für den Herrn?

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