Ex-Regierungschef äußert sich zu Steueraffäre
Selbstkritik aus Liechtenstein

Der frühere liechtensteinische Regierungschef Mario Frick hat im Zusammenhang mit der deutschen Steueraffäre Selbstkritik geübt. Das Fürstentum habe das Problem der Rechtshilfe in Steuerfragen sehr zögerlich angepackt.

HB ZÜRICH. Das sagte Frick in einem Interview der „NZZ am Sonntag“. „Wir waren seit dem Jahrtausendwechsel immer wieder unter Druck. Da hätte man sich besser rüsten sollen“, sagte der Anwalt und Politiker, der bis 2001 Regierungschef war.

Was die Kooperation in Steuerfragen angehe, sei die Schweiz deutlich besser als Liechtenstein. Frick bezeichnete es aber doch als eher überraschend, dass die Affäre dem Land nun „so um die Ohren fliegt“. Immerhin verhandle Liechtenstein seit einem Jahr über die Abkommen von Schengen und Dublin. „Ich hatte die Hoffnung, dass wir das Problem damit friedlich abwickeln können. Da habe ich mich leider getäuscht.“

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