Explosion
Gaspipeline nach Europa in Ukraine unterbrochen

Eine Explosion hat eine Gaspipeline in der Ukraine unterbrochen, durch die russisches Erdgas von Russland in europäische Staaten fließt. Die Verbraucher im Westen müssen dennoch nicht um ihr heißes Bad fürchten.

HB KIEW/MOSKAU. Das Unternehmen Ukrtransgas, das das Gastransportnetz in der Ukraine betreibt, versicherte, für die europäischen Abnehmer ergäben sich keine Nachteile. Das Gas werde durch andere Pipelines gepumpt beziehungsweise aus unterirdischen Lagerstätten entnommen. Die betroffene Pipeline ist eine der drei Hauptleitungen, die durch die Ukraine führt.

„Die Ukraine wird ihre Verpflichtungen, Erdgas nach Europa zu transportieren, erfüllen“, erklärte Ukrtransgas. Auch der russische Gasmonopolist Gazprom teilte mit, es gebe keine Störungen im Hinblick auf die Lieferungen nach Europa. Zunächst hatte es geheißen, die Gaslieferungen seien unterbrochen worden.

Nach Angaben des ukrainischen Katastrophenschutzminsiteriums wurde die Pipeline Urengoi-Uschgorod auf einer Länge von 30 Metern zerstört. Die Feuerwehr habe den Brand an einem Teilstück in der Nähe der Hauptstadt Kiew am Montag gelöscht. Experten seien dabei, die Ursache der Explosion zu klären, sagte ein Ministeriumssprecher. Die Polizei prüfe, ob es sich möglicherweise um Sabotage handelte.

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