Explosion in Ankara
Türkische Regierung spricht von Anschlag

Bei der Explosion eines Kleinbus hat es in der türkischen Hauptstadt Ankara mindestens zwei Tote und mehrere Verletzte gegeben. Die Regierung geht von einem Anschlag aus.
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Ankara/IstanbulBei einer Explosion sind im Regierungsviertel der türkischen Hauptstadt Ankara mindestens zehn Menschen verletzt worden. Medienberichten zufolge sollen mindestens zwei Menschen getötet worden sein. Erste Untersuchungen deuteten auf eine Bombe hin, berichteten türkische Fernsehsender unter Berufung auf Polizeikreise. Eine Frau sei als Tatverdächtige festgenommen worden.

Die Explosion habe sich in einem Kleinbus ereignet. Fernsehbilder zeigten eine schwarze Rauchsäule über der Stadt. Mehrere Fahrzeuge standen in Flammen. In umliegenden Gebäuden gingen Fensterscheiben zu Bruch. Das Gebiet wurde weiträumig evakuiert.

Die Detonation ereignete sich am späten Vormittag vor einem Verwaltungsgebäude im Bezirk Cankaya. In der Nähe befinden sich noch weitere öffentliche Gebäude, wie etwa das Kassationsgericht. Nach Angaben von Innenminister Besir Atalay wurden 15 Menschen verletzt. Der Fernsehsender NTV hatte zuvor von zwei Toten berichtet. Bilder des türkischen Fernsehens zeigten mehrere brennende Autos und zerborstene Fensterscheiben.

Der Gouverneur von Ankara, Alaadin Yüksel, wollte zunächst nicht von einem Anschlag sprechen. «Wir gehen jeder Spur nach», sagte er vor Journalisten. Bezirksbürgermeister Bülent Tanik sagte, ein Angestellter seiner Verwaltung habe gesehen, wie jemand aus einem angrenzenden Haus eine brennende Gasflasche geworfen habe. Diese könnte die Ursache für die Explosion gewesen sein.

Die Detonation war noch in kilometerweiter Entfernung zu hören. Die Polizei sperrte die Gegend aus Sorge vor einer weiteren Explosion weiträumig ab. Rebellen der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) haben in der Vergangenheit häufig Anschläge in türkischen Großstädten verübt. Die PKK, die von den USA und der EU als Terrororganisation eingestuft wird, kämpft seit 1984 für eine Loslösung der kurdischen Gebiete von der Türkei.


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    Herr Erdogan fühlt sich nicht nur als Reginalmacht,
    er und sein Volk sind Regionalmacht. Ihr solltet nicht so viel Hollywood schauen. So Dinge benebeln den freien Verstand. Und was 90% der Kurden angeht, die wohnen bei uns in der Westtürkei und sind froh, daß alles so ist wie es ist.

    Im Gegensatz zu den 99% Palästinenesern, die nicht in ihrem Land so leben dürfen, wie sie wollen. Aber diese Thema wird euch immer wieder auf die Füße fallen, bis man euch nicht nur die Füße amputieren muß.
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  • Erdogan fühlt sich schon als die neue Regionalmacht, tourt durch Arabien und droht Israel und Zypern. Er vergisst aber, dass ihm der nächste arabische Frühling bald durch die Kurden im eigenen Land blühen könnte.

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