EZB und IWF

Keine Gespräche mit Spanien über Hilfspaket

EZB und IWF verhandelt nach eigenen Angaben nicht mit Spanien über den Ankauf von Staatsanleihen. Eine niederländische Zeitung hatte berichtet, dass EZB und IWF ein Rettungspakt in Höhe von 300 Milliarden Euro schnüren.
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Mario Draghi und Christine Lagarde widersprechen einem Medienbricht. Quelle: dpa

Mario Draghi und Christine Lagarde widersprechen einem Medienbricht.

(Foto: dpa)

Frankfurt/NikosiaDie Europäische Zentralbank (EZB) hat einen Pressebericht über Verhandlungen mit Spanien über einen Ankauf von Staatsanleihen zurückgewiesen. "Der Bericht ist unbegründet. Es gibt keine Verhandlungen", erklärte eine EZB-Sprecherin am Freitag in Frankfurt am Main. Auch die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, dementierte den Bericht. "Ich kann Ihnen versichern, dass wir das nicht tun", sagte Lagarde nach einem Treffen der Eurogruppe in Nikosia.

Die niederländische Wirtschaftszeitung "Het Financieele Dagblad" hatte berichtet, die EZB und der IWF verhandelten mit Madrid über ein Rettungspaket in Höhe von 300 Milliarden Euro, der einen Aufkauf von spanischen Staatsanleihen beinhalte. Die EZB will unter strengen Bedingungen Staatsanleihen mit kurzer und mittlerer Laufzeit von Euro-Krisenländern aufkaufen. Bedingung des Programms ist aber, dass diese Staaten Hilfe beim Euro-Rettungsfonds beantragen - dies ist in der Regel mit Auflagen verbunden.

  • afp
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