Fahndung auf 20 Marokkaner konzentriert
Armee soll Spanien vor Terror schützen

Infolge der Anschläge in Madrid will Spanien seine Maßnahmen zur Bekämpfung des Terrors verstärken. Die Armee soll künftig zum Schutz besonders gefährdeter Objekte zum Einsatz kommen.

HB MADRID. „Wir müssen dauerhaft neue Maßnahmen ergreifen - in der Vorbeugung, Ermittlung und Information -, durch die wir effektiver den Terrorismus bekämpfen können...zu Hause und international“, sagte der scheidende Innenminister Angel Acebes am Mittwoch.

Die Ermittlungen zu den Anschlägen mit 201 Toten vom Donnerstag vergangener Woche seien in einer entscheidende Phase, sagte der Minister weiter, ohne jedoch Einzelheiten zu nennen. Die Polizei konzentriert ihre Fahndung nach den Attentätern Presseberichten zufolge auf eine Gruppe von 20 Marokkanern, die Verbindung zur Extremistenorganisation El Kaida haben sollen.

Der designierte Ministerpräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero habe den Anti-Teror-Maßnahmen zugestimmt, sagte Acebes auf einer Pressekonferenz in der spanischen Hauptstadt. Hierzu gehörte ein verstärkter Schutz von Schlüsseleinrichtungen wie etwa Flughäfen. Die Streitkräfte sollten an den Grenzen sowie für Patrouillen zu Lande, zu Wasser und in der Luft eingesetzt werden.

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