Fast 200 Kumpel unter Tage eingeschlossen
Schwere Gasexplosion in chinesischem Kohlebergwerk

Nach einer Gasexplosion in einer chinesischen Kohlegrube sind fast 200 Arbeiter unter Tage eingeschlossen. Rettungskräfte haben keinen Kontakt zu den Kumpel.

HB BERLIN. Nach einer Eplosion in einem Kohlebergwerk sind in China mindestens 188 Bergleute unter Tage eingeschlossen. Das Unglück ereignete sich in der staatlichen Chenjiashan-Mine in der Provinz Shaanxi, berichtet die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Nach der Gasexplosion stieg Rauch aus den Ventilationsschächten der Mine.

Zum Zeitpunkt der Explosion befanden sich laut Medienberichten 273 Arbeiter unter Tage. Von diesen seien zunächst 85 Bergleute gerettet worden. Der Rauch behindert die Rettungsarbeiten, zu den Eingeschlossenen bestehe kein Kontakt mehr.

Die chinesischen Minen gelten als die gefährlichsten der Welt. Allein in den ersten neun Monaten dieses Jahres kamen bei Grubenunglücken in China laut offiziellen Angaben mehr als 4000 Menschen ums Leben. Fahrlässigkeit und mangelhafte Sicherheitsvorkehrungen in den Bergwerken werden meist für die Unfälle verantwortlich gemacht.

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