FDP-Politiker Italien soll Immobilien und Gold verkaufen

Ginge es nach dem FDP-Finanzexperten Schäffler, müsste Italien Staatseigentum verkaufen, um Hilfen aus dem ESM zu erhalten. Das Land besitzt noch wertvolle Immobilien und Unternehmensbeteiligungen.
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Italiens Regierungschef Mario Monti während einer Rede im Parlament in Rom. Quelle: dpa

Italiens Regierungschef Mario Monti während einer Rede im Parlament in Rom.

(Foto: dpa)

BerlinFDP-Finanzexperte Frank Schäffler hat Italien aufgefordert,  zur Bewältigung der Schuldenkrise Staatseigentum zu verkaufen: „Italien besitzt wertvollen Grundbesitz, Immobilien und Unternehmensbeteiligungen“, sagte Schäffler dem Handelsblatt (Donnerstagausgabe).

Italien sollte nur Gelder  aus dem dauerhaften Rettungsschirm  ESM erhalten, wenn es den Verkauf  mit Nachdruck vorantreibe.   Durch die Veräußerung seiner milliardenschweren Goldreserven könnte Italien ebenfalls die Schulden herunterfahren, sagte Schäffler.    

Der Immobilienbesitz wird vom italienischen Wirtschaftsministerium auf bis zu 370 Milliarden Euro geschätzt. Die Beteiligungen an Unternehmen belaufen sich laut Istituto Bruno Leoni insgesamt auf 100 Milliarden Euro.

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14 Kommentare zu "FDP-Politiker: Italien soll Immobilien und Gold verkaufen"

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  • schon mal daran gedacht das das fiktive vermögenswerte sind wenn jemand auf einen schlag solche riesigen mengen an gold auf den markt schmeißt bekommt er nicht mehr so viel dafür weil er durch ein überangebot den preis einknicken lässt außerdem schon mal überlegt wenn jemand zwar weniger schulden hat aber dafür auch weniger sicherheiten das es dann trotzdem hohe zinsen bezahlen muss und ihm dazu noch einnahmequellen fehlen aus dem firmenbeteiligungen etc.
    das einzige was evtl. denkbar wäre diese goldreserven als sicherheit von den italienern zu bekommen aber sie zu verkaufen ist schwachsinn

    das ist doch populistisches gewäsch eine währungsunion mit solch unterschiedlichen ländern ist einfach nicht möglich und hat deutschland kurzfristig gestärkt aber extrem exportabhängig gemacht normalerweise sollte der außenhandel im durchschnitt immer mal wieder ausgeglichen sein was in deutschland so gut wie nie der fall ist weil einfach der wechselkursmechanismus nicht mehr durch einen steigenden währungswert den export begrenzt zurück zur währung und zu einer normalen europäischen union wäre das was frieden sichern würde der euro führt nur dazu das wir ausgeplündert werden was eher das deutsche volk sauer macht anstatt es friedlich leben zu lassen

  • Insgesamt sind das etwa 700 Mrd. Euro. Die verkauft man nicht einfach so an einem Vormittag. Es genügt ja zunächst, de beweglichen Güter - also das Gold (ca. 240 Mrd.ins neutrale Ausland zu schaffen und so zu deponieren, daß eine willkürliche Restitution des ital. Staats unmöglich würde. Mit der Übertragung von Firmen- und Grundbesitz wäre vermutlich nichts gewonnen, denn es gnügt ein Federstrich, um das wieder rückgängig zu machen.

  • Hab doch hier heute irgendwo gelesen,das Monti der
    Angie arbeitslose italienische Jugendliche aufs Auge drücken will..
    Hoffentlich,will der nicht seine gesammelten Schulschwänzer los werden..Davon produzieren wir selber alle Jahre wieder 8%..

  • Endlich ein realistischer Politker, der mal klar sagt, was Sache ist. Jeder der in Not gerät, verkauft erst mal sein Tafelsilber und seine Werte, bevor er erwaten kann, dass er sein Dilemma durch Andere finanziert bekommt und auf Hilfen zugreifen kann. Warum sollen die Schuldenländer ihr Tafelsilber behalten, und von anderen Staaten gestützt werden?
    Dieser Scharlatanerie muss ein Ende gesetzt werden.

  • Dann wäre der akute Anlagenotstand des größten Unternehmens Italiens ja erst mal gelindert. Außerdem brauchen die dringend eine FDI, da können die Politclowns hier sicherlich behilflich sein. Das Grundproblem ist wie in Griechenland die flächendeckende Steuerhinterziehung - ein Delikt, was diese Klientelpartei um Schäffler und die anderen Pappnasen lieber verschweigen

  • Herr Schäffler ist einer der wenigen Politiker, die noch klar denken können und nicht am Verrat unseres LAndes mitwirken.
    Italien, Griechenland insbesondere, auch Spanien sitzen auf gewaltigen Goldreserven und noch gewaltigeren Immoblienschätzen. Warum kommen diese Staaten nicht selbst für das jahrzehntelage Wohlleben ihrer Bürger auf - Schulden abbezahlen und sofort sind die Zinsen wieder tragbar.
    Und sie würden zudem nicht die gesamte EU und alle Bürger dieser "Zwangskommune" an den Rand des Zusammenbruchs treiben.

  • Hartz IV. Regelung für klamme Staaten. Wer hätte das gedacht. Die Welt wird dadurch auch nicht anders, in dem Falle nur korrupter.

  • Noch ein Satz: Bei aller Logik oder Nachvollziehbarkeit ... es wird hier zunehmend Unfrieden zwischen den Völkern Europas gestiftet. Das dürfen wir nicht zulassen. Ich meine die 0,1% sollen zahlen. Warum wird das nichteinmal diskutiert?

  • Ergänzung: Bevor aber Italien oder sonstwer Schulden begleicht sollte die Entstehung der Schulden unter dem Aspekt der "Illegitimen Schulden" geprüft werden. Was übrig bleibt könnte auch dadurch beglichen werden, dass das die 0,1% auf 50% Ihrer Forderungen verzichten.

  • Eine unbestreitbar logische Forderungen nur VERSAILLES 2.0 sieht vor, dass die Deutschen wieder dahin befördert werden, wo Sie 1945 waren.

    Die Entrückten, die Sektionen der DEP (Deutschen Einheitspartei = CDU, CSU, FDP, Grüne und SPD) wählen laden die Dieb in ihr Haus ein.

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