Fed-Chef: Arbeitnehmer brauchen mehr Qualifikationen
Greenspan: Lage am US-Arbeitsmarkt bessert sich

Fed-Chef Greenspan erwartet bald mehr Beschäftigte auf dem US-Arbeitsmarkt. Zugleich sprach er sich für eine bessere Aus- und Fortbildung der Arbeitnehmer aus.

HB BERLIN. Der Chef der US-Notenbank Fed, Alan Greenspan, hat sich zuversichtlich zum US-Arbeitsmarkt geäußert. Angesichts einer ausweitenden Produktion werde die Zahl der Beschäftigten bald steigen, sagte Greenspan am Freitag vor der Handelskammer des US-Bundesstaates Nebraska in Omaha.

Allerdings verwies der Fed-Chef zugleich darauf, dass die amerikanischen Arbeitnehmer ihre Qualifikation verbessern müssten, um am Arbeitsmarkt bestehen zu können. Dies gelte vor allem angesichts der anhaltenden Verlagerung von Jobs in Niedriglohnländer in Asien und Lateinamerika.

Statt der Jobverlagerung nachzuweinen, sollten die Fähigkeiten der Arbeitnehmer verbessert werden. Die Möglichkeit der Arbeitnehmer, nach einer Entlassung einen neuen Arbeitsplatz mit einem vergleichbaren Lohnniveau zu finden, hänge zumeist vom Allgemeinwissen des Einzelnen und seiner Fähigkeit zum Erwerb neuer Qualifikationen ab, so Greenspan.

Damit lehnte der Fed-Vorsitzende zugleich den Protektionismus ab, um den Arbeitsmarkt zu schützen. Eine solche Haltung würde eher zu Problemen führen, als die Arbeitsmarktlage zu bessern. Greenspan wiederholte damit seine Ablehnung protektionistischer Neigungen. Insgesamt hätten die US-Wirtschaft und die Arbeitnehmer sehr vom offenen Welthandel profitiert, erklärte der Fed-Chef.

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