„Feindliches Lager“ in Urusgan angegriffen
Internationale Truppen in Afghanistan töten 45 Aufständische

Die US-geführten Koalitionstruppen in Afghanistan haben bei ihrer Offensive gegen Aufständische im Süden Afghanistans weitere 45 mutmaßliche Taliban-Kämpfer getötet.

HB KABUL. Wie Militärsprecher Oberstleutnant Paul Fitzpatrick am Samstag mitteilte, wurden 40 Extremisten bei einem Angriff auf ihren Unterschlupf in der Provinz Urusgan getötet. Fünf weitere seien bei einem Gefecht nahe der Provinzhauptstadt Tarin Kowt getötet worden.

In Urusgan sei ein „bekanntes feindliches Lager“ Ziel der Angriffe gewesen, sagte Fitzpatrick. Die Truppen hätten abgewartet, bis sich etwa 50 Extremisten versammelt hätten und dann angegriffen. Das Lager sei dabei schwer beschädigt worden. In der „Operation Mountain Thrust“, der größten Offensive seit dem Sturz der Taliban 2001, werden mehr als 10.000 Soldaten eingesetzt. Schwerpunkt der Operation sind die Provinzen Urusgan, Helmand, Kandahar und Sabul. Die Aufständischen hatten in den vergangenen Monaten ihre Anschläge deutlich verschärft.

Bei einem nächtlichen Gefecht mit der Polizei wurden nach Angaben des Innenministeriums in Kandahar sieben Aufständische getötet. Das Ministerium erklärte, auch ein Polizist sei ums Leben gekommen.

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