Ferrari, Aston Martin, Rolls Royce China verhängt Sondersteuer auf Nobelkarossen

In China wohnen die meisten Milliardäre. Offenbar ist die Regierung der Ansicht, dass die ihr Geld verschwenden: Mit einer Steuer auf Luxusautos will Peking den Protz der Reichen eindämmen.
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Ferraris wie dieser dürften in China künftig noch mehr kosten als ohnehin schon – dank einer Sondersteuer. Quelle: dpa
Steuer für Luxusautos

Ferraris wie dieser dürften in China künftig noch mehr kosten als ohnehin schon – dank einer Sondersteuer.

(Foto: dpa)

SchanghaiIm Kampf gegen Luftverschmutzung und Protz verhängt China eine Sondersteuer von zehn Prozent auf Luxusautos. Dadurch solle die Verschwendung von Geld eingedämmt werden, teilte das Finanzministerium am Mittwochabend mit. Betroffen seien Fahrzeuge ab einem Preis von 1,3 Millionen Yuan (rund 178.000 Euro). Die Steuer wird bei Autos zum Beispiel der Marken Ferrari, Aston Martin und Rolls-Royce fällig. Sie soll von Donnerstag an gelten.

Die chinesische Führung, allen voran Präsident Xi Jinping, geht seit einigen Jahren gegen allzu großen Protz der Reichen vor. Auf den Verkauf von Luxusgütern wie Edel-Spirituosen und teure Handtaschen hat sich das bereits ausgewirkt. Die Steuer auf Nobelkarossen dürfte zwar nur die Superreichen in der Volksrepublik treffen. Doch ist sie ein weiteres Zeichen dafür, dass der kommunistischen Führung die Zurschaustellung von Reichtum ein Dorn im Auge ist.

Muskelspiele dominieren die Statistik
Platz 1
1 von 10

Der Ford Mustang war im Jahr 2015 der weltweit beliebteste Sportwagen. Es wurden laut der Beratungsagentur Focus2move insgesamt 145.378 Einheiten der neuen Generation von Coupé und Cabrio verkauft. Seit Ende 2014 ist die sechste Generation auf dem Markt, das erste Modell des „Pony Car“ erschien 1964.

Platz 2
2 von 10

Auch auf den Folgeplätzen der weltweiten Sportwagen-Bestsellerliste finden sich Muscle Cars. Vorjahresprimus Dodge Charger steigt mit 108.279 verkauften Fahrzeugen auf Rang zwei ab, ...

Platz 3
3 von 10

Hinter Mustang und Charger folgt der Chevrolet Camaro, der 2016 seinen 50. Geburtstag feiert. 83.105 Einheiten des Muscle Cars - u.a. mit dem 6,2 L.-V8-Motor aus der Corvette - wurden 2015 verkauft.

Platz 4
4 von 10

Auf den Chevrolet Camaro folgt der Dodge Challenger mit 72.258 verkauften Einheiten.

Das Erfolgsrezept des Quartetts: Sehr viel Leistung zum relativ kleinen Preis. In Deutschland etwa gibt es den Mustang in der 317 PS starken Einstiegsversion für 38.000 Euro. Der Camaro beginnt bei 39.900 Euro.

Platz 5
5 von 10

Die Nummer fünf der Coupéwelt ist bei vergleichbarer Leistung gleich doppelt so teuer wie die vier Erstplatzierten – was in diesem Fall aber teilweise auch dem exotischen Antrieb geschuldet ist. Denn unterhalb der vier hubraumstarken Traditionsmodelle findet sich mit dem 47.937 Mal verkauften Tesla S ein Elektroauto.

Platz 6
6 von 10

Dieser Rang geht an die Chevrolet Corvette mit 36.748 Einheiten. Gemeint sind damit alle Versionen der V8-Ikone, also auch der von Geiger Cars in München getunte Stingray.

Platz 7
7 von 10

Deutschlands Sportwagenikone Porsche 911 folgt mit 30.724 Einheiten erst etwas abgeschlagen im Ranking. Was aber kaum wundern kann, seitdem fast jeder zweite verkaufte Porsche den Namen Cayenne trägt.

  • rtr
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1 Kommentar zu "Ferrari, Aston Martin, Rolls Royce: China verhängt Sondersteuer auf Nobelkarossen"

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  • China zieht die Zügel für ausländische Firmen im Land an. China ist soweit, dass es, wie damals Japan, viel kopiert und gelernt hat. China will jetzt auf eigenen Beinen zum Stehen kommen. Entweder die auslänischen Firmen in China werden Chinesisch oder Sie werden durch höhere Abgaben und Auflagen wirtschafts-poliitsch dazu Gezwungen China verlassen zu müssen.
    Trump hat die Richtung vorgegeben und China zieht nach. Die Deutschen Konzerne und Mittelständler die in China und den USA tätig sind, werden sich in Zukunft entscheiden müssen wie und wo Sie wirtschaftlich zuhause sein wollen.

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