Festnahme nach Selbstmordanschlag auf Polizeiakademie
Zwei US-Soldaten bei Mörserangriff getötet

Bei mehreren Anschlägen im Irak gab es wieder Tote und Verletzte. Einen Erfolg vermeldete die Polizei in Kirkuk: Sie hat offenbar einen Tatverdächtigen des Selbstmordanschlags auf die örtliche Polizeiakademie festgenommen.

HB BAGDAD. Irakische Aufständische haben bei einem Angriff auf eine Militärbasis zwei US-Soldaten getötet. Sie feuerten mit Mörsern auf einen Stützpunkt 70 Kilometer nördlich der irakischen Hauptstadt Bagdad. Wie die US-Armee am Montag mitteilte, wurden 16 weitere Soldaten verletzt.

Bei einem Angriff auf eine US-Patrouille hat es am Montag nach irakischen Berichten mehrere Opfer gegeben. Augenzeugen sagten, gegen die Soldaten sei einige Kilometer nördlich der sunnitischen Widerstandshochburg Falludscha ein Sprengsatz gezündet worden. Die US-Armee in Bagdad hat den Bericht geprüft. Ihr lagen jedoch keine eigenen Informationen zu einem solchen Angriff vor.

Im nordirakischen Mossul starb am Montag nach Angaben des arabischen Nachrichtensenders El Arabija eine Irakerin. Unbekannte hatten das Feuer auf einen US-Konvoi eröffnet, worauf die Soldaten zurückschossen.

Die US-Truppen im Irak haben nach dem Selbstmordanschlag auf eine Polizeiakademie im Nordirak einen früheren Polizeioberst festgenommen. Der ehemalige Chef der Sicherheitspolizei in Kirkuk, Serhan el Samarei, und 24 weitere Personen seien bei einer nächtlichen Razzia gefangengenommen worden, teilte die Polizei in Kirkuk mit. In der Stadt hatte ein Attentäter am Wochenende mit einer Autobombe mindestens 22 Menschen getötet.

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