Feuer soll durch Ofenbrand in der Küche ausgelöst worden sein
Festnahmen nach Schulbrand in Indien

In Südindien sind fünf Verdächtige festgenommen worden, die das Feuer in einer Schule verschuldet haben sollen. Bis zu 90 Kinder starben in den Flammen.

HB BERLIN. Einen Tag nach dem Großfeuer in einer Schule in der südindischen Stadt Kumbakonan sind am Samstag die Schuldirektorin und zwei ihrer Mitarbeiter wegen Verstoßes gegen die Sorgfaltspflicht festgenommen worden. Auch der Koch und der Chef der Schulmensa wurden in Gewahrsam genommen.

Nach Angaben der Behörden wurden bis zu 90 Kinder bei dem Brand getötet. Etwa 20 Schüler erlitten teils lebensgefährliche Verletzungen. Alle Opfer wurden bereits nach Hindu-Ritus beigesetzt.

Erste Ermittlungen ergaben, dass das Feuer durch einen offenen Ofen in der Kuche ausgelöst wurde. Demnach geriet zunächst das Strohdach des Gebäudes in Brand. Behördenvertreter kritisierten, dass es in den Schulen in der Regel keine Löschgeräte gebe.

Eines der verletzten Kinder berichtete zudem, dass sich die Lehrer in Sicherheit gebracht hätten, ohne den Schülern zu helfen. 700 Kinder der privaten Schule im Bundesstaat Tamil Nadu konnten sich vor den Flammen retten.

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