Finale Fernsehdebatte
Obama und Romney machen sich warm für ihr letztes Duell

Es ist ihre letzte große Chance für eine gute Show: US-Präsident Barack Obama und sein Herausforderer Mitt Romney kommen am Montag zu ihrem dritten und letzten TV-Duell zusammen. Diesmal geht es um die Außenpolitik.
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Washington/Boca Raton/Del Ray BeachVor ihrem letzten Fernsehduell am (morgigen) Montag haben sich US-Präsident Barack Obama und sein Herausforderer Mitt Romney zu letzten Vorbereitungen zurückgezogen. Der Wahlkampf ruhte am Wochenende weitgehend, während die beiden Präsidentschaftskandidaten an ihren Argumenten für die außenpolitische Debatte feilten. Der Auftritt in Boca Raton im US-Staat Florida ist die letzte große Möglichkeit für Obama und Romney vor einem Millionenpublikum ihre Führungsfähigkeiten anzupreisen.

Obama hatte sich bereits am Freitag mit seinen wichtigsten Beratern auf seinen Urlaubssitz Camp David in Maryland zurückgezogen. Romney, der auch vor den beiden vorangegangenen Debatten viel Zeit in die Vorbereitung investiert hatte, verbrachte das Wochenende in einem Hotel in Florida.

Zuvor hatten beide Kandidaten bei Wahlkampfauftritten noch einmal ausgeholt. Der Republikaner müsse an einer Krankheit namens „Romnesia“ leiden, durch die er seine früheren politischen Aussagen vergesse, scherzte Obama in Fairfax (Virginia) mit Blick darauf, dass Romney im Wahlkampf wiederholt Positionen geändert hat.

Der Präsident setzte seine Wortschöpfung aus Romney und Amnesia (deutsch: Amnesie) zusammen. Der medizinische Begriff beschreibt eine Gedächtnisstörung. „Romnesia“ sei aber kurierbar - man müsse am 6. November nur Obama wählen.

Romney sprach in Daytona Beach (Florida) von einer „unglaublich zusammengeschrumpften Kampagne“ seines Gegners. „Es ist absolut bemerkenswert: Sie haben keine Agenda“, hielt er den Demokraten vor.

Das 90-minütige Duell findet genau 15 Tage vor der US-Wahl statt, doch in vielen der wahlentscheidenden Staaten hat die vorzeitige Stimmabgabe bereits begonnen. Laut einer am Sonntag von NBC News und dem "Wall Street Journal" veröffentlichten Umfrage lagen Romney und Obama bei Wählern, die wahrscheinlich zu Wahl gehen wollen, gleichauf bei 47 Prozent.

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  • Beide Kandidaten werden hier extrem vorsichtig sein,damit nichts passiert
    Ich hoffe aber ,dass Obama Mitt provoziert,vieleicht laesst er doch mal die Katze aus dem Sack.
    Mitt wuerde ich einen Krieg mit dem Iran zusammen mit Israel jederzeit zutrauen.
    Das waeren dann weitere zig Milliarden Defizit im US Haushalt,

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