Finale im französischen Wahlkampf
Macron baut Vorsprung vor Le Pen aus

Am letzten Wahlkampftag liegt der partei-unabhängige Kandidat Macron Umfragen zufolge deutlich vor seiner rechtsextremen Konkurrentin Le Pen. Enttäuschte Links-Wähler wollen jedoch keinem der Lager ihre Stimme geben.
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ParisZwei Tage vor der Präsidentenwahl in Frankreich hat der partei-unabhängige Kandidat Emmanuel Macron Umfragen zufolge seinen Vorsprung vor der Rechtsextremen Marine Le Pen ausgeweitet. Am Freitag, dem letzten Tag eines turbulenten Wahlkampfes, lag der Linksliberale 24 Prozentpunkte vor der Kandidatin des Front National. Unsicherheiten birgt allerdings die Wahlbeteiligung. Meinungsforschern zufolge könnte diesmal ein Viertel der Wähler den Urnen fernbleiben - das wäre der zweithöchste Wert seit 1965.

Nach der jüngsten Elabe-Erhebung für den Fernsehsender BMF und das Magazin "L'Express" kommt Macron auf 62 Prozent der Stimmen, Le Pen auf 38 Prozent. Der frühere Wirtschaftsminister hat demnach drei Punkte gegenüber der vorherigen Elabe-Umfrage gewonnen. Es ist der beste Wert, den eines der großen Institute für ihn seit der ersten Wahlrunde am 23. April ermittelt hat. Die Umfrage wurde nach dem letzten TV-Duell am Mittwochabend erhoben und legt nahe, dass Macron den heftigen Schlagabtausch mit Le Pen klar für sich entschieden hat.

Die Abstimmung am Sonntag ist eine der wichtigsten in Frankreich seit Jahrzehnten. Die Franzosen müssen sich entscheiden zwischen einem pro-europäischen früheren Investmentbanker, der staatliche Regulierung für Unternehmen beschneiden und zugleich Arbeitnehmerrechte schützen will, und einer EU-skeptischen Rechtsextremen, die raus aus der Euro-Zone und strikte Begrenzungen für Einwanderer will.

Meinungsforscher schätzen, dass mindestens 15 Prozent der rund 47 Millionen Wahlberechtigten noch unentschieden sind, wem sie ihre Stimme geben. Vor allem viele Linke sind enttäuscht vom Abschneiden ihrer Kandidaten - der Sozialist Benoit Hamon landete in der ersten Runde weit abgeschlagen bei gut sechs Prozent, der radikale Linke Jean-Luc Melenchon kam mit knapp 20 Prozent überraschend auf den vierten Platz, verpasste aber die Stichwahl. Viele Linken wollen nun weder Macron noch Le Pen ihre Stimme geben und gehen gar nicht erst zur Wahl. An der ersten Runde beteiligten sich laut Innenministerium knapp 78 Prozent. Laut Odoxa-Umfrage dürften es in der Stichwahl 75 Prozent werden.

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Tiefe politische Gräben

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  • Rücken wir doch mal den Text des HB in Richtung Realität zurecht:

    Der linksextreme Macron ist genauso inhaltsbefreit wie Merkel und wird als Söhnchen der Letztgenannten mit viel Schwung dafür sorgen, dass Europa noch schneller ins kulturelle, religiöse und vor allem monetäre Chaos fällt als mit Katastrophe Merkel allein. Dies zur Freude der Saudis, die eh seit Jahren fleißigst an der Islamisierung Europas arbeiten, vollkommen unbemerkt seitens unserer Klippschüler an Politikern.

    Dies während eine Madame Le Pen versucht, den oben genannten Prozess aufzuhalten und zu retten, was noch zu retten ist, was alles nichts mit Rechtsextremismus und Polemik zu tun hat, sondern mit einem klaren Auge für die Realität und einem Mitgefühl für die Millionen an Steuerzahlern, welche Dank solcher wie Merkel und zukünftig ggf. Macron für ihren eigenen Untergang auch noch Billionen EUR zahlen müssen.

    Beschissener kann man keine Politik betreiben und genau das prangert Le Pen mit Recht an. Dass Medien und die pseudoetablierten Parteien auf mieseste und undemokratische Weise dagegen vorgehen, ist nichts Anderes als das Zeichen für einen riesen Sch*ss in der Hose, dass es ihnen nun endlich und nachhaltig an den Kragen geht, was schon vor 10 Jahren hätte passieren müssen.

    Denn Europa hat den Anschluß an die intelligente Welt von morgen längst verpasst. Und diese heisst nicht zurück ins Mittelalter und sich von Nobrainern und Analphabeten aus Afrika und Middle East vorschreiben zu lassen, was man zu tun hat, obwohl man für deren Volk auch noch alles bezahlt.

  • "Enttäuschte Links-Wähler" ??

    Was erwarteten die bei 30 % Jugendarbeitslosigkeit unter einem LInken Präsidenten Hollande ?

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