Finanzhilfen
USA und Großbritannien wollen Hausbesitzer stützen

Mit finanziellen Hilfen wollen die USA und Großbritannien Hausbesitzern unter die Arme greifen, um zu verhindern, dass Häuser und Grundstücke an die Gläubiger fallen. „Wenn wir der Main Street helfen, helfen wir der Wall Street und daran bin ich besonders interessiert“, sagte der designierte US-Präsident Barack Obama.

HB CHICAGO/LONDON. Obamas Team überprüfe derzeit die Verwendung des 700 Mrd. Dollar schweren Rettungsfonds - genannt Tarp - für den Finanzsektor. Es gebe noch Verbesserungspotenzial.

Auch führende Republikaner im US-Repräsentantenhaus forderten in einem Brief an das Finanzministerium und die US-Notenbank Fed um einen besseren Umgang mit dem Hilfsfonds. Bevor der Kongress die zweite Tranche über 350 Milliarden Dollar freigebe, müssten eine Reihe wichtiger Fragen beantwortet werden, sagte der Fraktionschef der Republikaner im Repräsentantenhaus, John Boehner.

Der britische Premierminister Gordon Brown kündigte an, dass bei dem Wegfall von Einkommen, die Zinszahlungen für Hypotheken bis zu zwei Jahre ausgesetzt werden könnten. Großbritanniens acht größte Banken hätten sich bereiterklärt, die Pläne umzusetzen. Das Platzen von Hypotheken in den USA hatten US-Banken ins Schlingern gebracht und sich zu einer weltweiten Finanzkrise ausgeweitet.

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