Finanzkrise
GM-Krise erreicht Schweden

Saab gehört wie in Opel in Deutschland zum akut angeschlagenen US- Konzern General Motors und ist seit Jahren defizitär. Und auch Volvos Mutter-Unternehmen Ford in den Vereinigten Staaten kämpft mit hohen Verlusten. Angesichts dessen erwägt die schwedische Regierung, nun Hilfspakete zu schnüren.

HB STOCKHOLM. Schwedens Finanzminister Anders Borg hat am Montag mögliche Staatshilfen für die verlustreichen Autohersteller Volvo und Saab angekündigt. Borg sagte in Stockholm bei der Vorstellung einer neuer Konjunkturprognose, „zielgerichtete Maßnahmen“ könnten zur Stabilisierung des Arbeitsmarktes nötig sein. Er nannte keine Einzelheiten.

Saab gehört wie in Opel in Deutschland zum akut angeschlagenen US- Konzern General Motors. Auch Volvos Mutter-Unternehmen Ford in den Vereinigten Staaten kämpft mit hohen Verlusten. Wegen ihres traditionellen Schwerpunktes bei Personenwagen der gehobenen Preisklasse gelten die schwedischen Unternehmen als gefährdet.

Einschließlich der Lkw-Sparte und Zulieferern sind etwa 150 000 Arbeitskräfte in der schwedischen Autoindustrie beschäftigt. Borg erklärte, seine Regierung rechne mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit von derzeit vier Prozent auf bis zu 9,2 Prozent im Jahr 2010.

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