Finanzkrise
US-Finanzpolitiker begrüßt Bushs Hilfspaket

Der Vorsitzende des Finanzkomitees des US-Repräsentantenhauses, Barney Frank, hat die Absicht von US-Präsident George W. Bush begrüßt, notleidenden Kreditnehmer mit staatlichen Angeboten auszuhelfen. „Wir müssen uns um jene kümmern, die kurz vor der Zwangsversteigerung stehen“, sagte der Demokrat dem Handelsblatt in Washington.

HB WASHINGTON. In diesem Punkt müsse der Staat mit den Banken zusammenarbeiten, sagte Barney Frank dem Handelsblatt. Frank begrüßte, dass diese Erkenntnis inzwischen auch von den Republikanern geteilt werde. „Die Überzeugung, dass der Markt alleine die Dinge schon richtet, wurde durch die aktuelle Krise erschüttert“, sagte der demokratische Politiker.

Eine stärkere Regulierung der Banken lehnte Frank ab. Die aktuelle Gesetzgebung reiche aus. Allerdings müssten diese Regeln auf Kreditgeber außerhalb der Banken ausgeweitet werden. Auf dem Sekundärmarkt seien Anleihen geschnürt und verkauft worden, für die keine Sicherheiten bestanden hätten, sagte Frank. Diese Emittenten müsse man in die Pflicht nehmen. Entsprechende Gesetze sollten noch im Oktober auf den Weg gebracht werden.

Nach Angaben aus dem Weißen Haus wollte Bush noch am Freitag Maßnahmen verkünden, mit denen in Zahlungsverzug geratene Hausbesitzer vor dem Bankrott geschützt werden sollen. Dabei gehe es um Kredithilfen, Steuererleichterungen und strengere Bedingungen für die Kreditvergabe.

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