Finanzkrise
US-Regierung will Hilfspaket für Hausbesitzer ausweiten

Die US-Regierung will ihr Hilfsprogramm für in Zahlungsnot geratene Eigenheimbesitzer ausweiten. Bis Jahresende soll damit die Zahl der Nutznießer auf 500 000 mehr als verdreifacht werden.

HB WASHINTON. Mit dem Programm würden Kredite von US-Bürgern versichert, die trotz grundsätzlicher Kreditwürdigkeit bei der Tilgung ihrer Hypothekendarlehen in Verzug geraten seien, sagte Präsidialamtssprecherin Dana Perino. „Das ist nicht die Wunderwaffe, die alle Probleme lösen wird. Aber es wird helfen, dass weitere Menschen in ihren Häusern bleiben können.“

Der Chef der Wohnungsbaubehörde, Brian Montgomery, erläuterte bei einer Kongress-Anhörung, dass die Vergaberichtlinien für das Programm gelockert werden sollten, um mehr Eigenheimbesitzer vor einer Zwangsvollstreckung zu bewahren. Die Banken sollten angehalten werden, einen Teil des Hypothekenkredits zu erlassen, um im Gegenzug eine Garantie für eine pünktliche Tilgung zu erhalten. „Wir wollen es ermöglichen und die Kreditgeber dazu ermutigen, freiwillig Außenstände abzuschreiben“, hieß es im Redetext für seine Anhörung vor dem Finanzdienstleistungsausschuss des Repräsentantenhauses.

Vor dem Ausschuss sprach sich auch der US-Notenbank-Gouverneur Randall Kroszner dafür aus, dass die Banken den Wert der Hypotheken abschreiben sollten. Dies sei nötig, weil die Zahl der Häuser, die weniger Wert sind als ihre Hypotheken, rasant steige. Die Summe der Zwangsvollstreckungen werde in diesem Jahr die Marke von 1,5 Millionen aus 2007 überschreiten.

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