Finanzministerin Lagarde

Frankreich gegen Griechenland-Umschuldung

Die französische Finanzministerin Christine Lagarde sieht keinen Anlass, einen Austritt Griechenlands aus der EU zu diskutieren. Aber sie nennt Gründe dafür, warum eine Umschuldung nicht in Frage kommt.
11 Kommentare
Die französische Finanzministerin Christine Lagarde. Quelle: Reuters

Die französische Finanzministerin Christine Lagarde.

(Foto: Reuters)

ParisDie französische Finanzministerin Christine Lagarde hat sich strikt gegen eine Umschuldung Griechenlands ausgesprochen. „Wir schließen das in welcher Form auch immer absolut aus“, sagte Lagarde der Zeitung „Le Figaro“ .

Auch stelle sich die Frage nach einem Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone nicht. Die Investoren könnten beruhigt sein.

Eine Umschuldung sei deshalb keine Option, da dies für alle Mitgliedsländer der Euro-Zone höhere Zinsen bedeuten würde, sagte die Ministerin. Zudem würde die Europäische Zentralbank Verluste erleiden, da sie Anleihen Griechenlands besitzt.

Auf die Frage, ob es in der aktuellen Debatte um zusätzliche Hilfen für das Land um ein Volumen von 60 Milliarden Euro gehe, sagte Lagarde: „Es ist noch keine Entscheidung gefallen.“

  • rtr
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11 Kommentare zu "Finanzministerin Lagarde: Frankreich gegen Griechenland-Umschuldung"

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  • liebe kommentatoren ,gehen sie doch zum protest auf die
    strasse u. nicht an den pc .

    der herr zeitzeuge hat doch die lösung wie man eine
    problematik richtig angeht .

    sie haben meinen gössten respekt !!!

    wenn griechen u. andere pleitestaaten protestieren ,so können deutsche bürger dies mit recht an erster stelle .

  • Die deutschen Politiker sind so was ignorant - das ist mittlerweile unerträglich. Eine Währung darf nie zum Experimentieren missbraucht werden. Und wenn ich dann in der ZEIT von diesem Greis Schmidt lese, "... aber die Währung ist gut" - dann kann ich meiner Verachtung kaum mehr Einhalt gebieten. Das erinnert so stark an Honnecker, der auch bis zum Schluß nicht verstanden hat, dass der Sozialismus gescheitert ist und scheitern musste, dass er ein bankrottes Land hinterliess.
    Genau so wird es mit dem € sein. Die Grünen kapieren das natürlich nicht. Und deren Wähler auch nicht.
    Aber jeder sollte sich auch auf den deutschen Staatsbankrott einrichten. Die ganzen Schattenhaushalte und Sondervermögen die da im Dunklen eingerichtet werden, sind alles SCHULDEN, die nie bezahlt werden können. Wer sich in der Geschichte auskennt weiß, was das bedeutet. Der Staat und das BVerfG tragen keine Verantwortung mehr für die Bevölkerung - jeder muss für sich selbst sorgen!


  • Es geht um franzoesische Finanzinteressen und um die Rettung griechischer Banken angesichts einer unvorstellbaren Inlandskreditfinanzierung ( Wirtschaft und Privatbereiche ). Zahlen zu diesen Bereich werden tunlichst verschwiegen.
    Unser Land versteckt sich hinter Europa und glaubt im Zweitakt mit Frankreich seine Fehler halbieren zu koennen.
    Wir verspielen unsere Zukunft.

  • Die Einschätzungen der Politiker sind alles andere als zielführend. Sie zeigen einzig und allein das Interesse, das hinter den Äusserungen steht.
    Allen handelnden Personen, die sich zum Thema äussern ist eine sinnvolle Lösung des Problems Griechenland nach allen Äusserungen zum Thema, die man darüber liest, eigentlich egal, ebenso die Konsequenzen der Vorgehensweise, die so entschieden wird.
    Es ist ein Kardinalfehler, dass in der Politik gehandelt werden, ohne dass die handelnden Personen für ihre Handlungen haften müssen.
    So kommen prinzipiell keine brauchbaren Ergebnisse zustande. Das zeigt sich klar im Fall Griechenland. Hier wird wider jedlicher, wirtschaftlicher Logik und wider jeglicher Schadensbegrenzung gehandelt. Das Ziel scheint ein zeitliches Verschieben eines Gaus zu sein, den man nicht in seiner Amtszeit erleben will.


  • >> Anti-EURO Protest Sa1200 <<

    Mach mit: Friedlicher Protest gegen den EURO-Wahnsinn jeden Sonnabend 12.00 Uhr in Deiner Kreisstadt am auf dem zentralen Platz am zentralen Brunnen, Denkmal, Schloß, Rathaus! - veranstaltet von den eurokritischen Bürgern!

  • Deshalb halten auch die französichen Gewerkschaften still, weil sie wissen, was ansonsten auf den französischen Setuerzahler zukommt! Die alte Feindschaft zählt! Versailles 2.0 für den deustchen Steuerzahler!

    >> Anti-EURO Protest Sa1200 <<

    Mach mit: Friedlicher Protest gegen den EURO-Wahnsinn jeden Sonnabend 12.00 Uhr in Deiner Kreisstadt am auf dem zentralen Platz am zentralen Brunnen, Denkmal, Schloß, Rathaus! - veranstaltet von den eurokritischen Bürgern!

  • und was hat diese französische Aussage für Konsequenzen.
    Man bewilligt den finanzschwachen Mitgliedern weiterhin finanzielle Mittel solange das System mitspielt. Im Grunde genommen passiert hier in Europa nichts anderes, als was die USA schon lange vorspielt. Die 150 Billionen Spielgelder, die weltweit ausgelegt sind, werden sich auf wunderbarer Weise weiterhin uferlos vermehren und die Spekulations-und Spiellandschaft geht weiter.
    Jetzt muss man nur ein Trostpflaster entwickeln, das die Griechen ihr Kreuz ertragen lässt, denn ausschären soll keiner aus dem Spiel oder in dem Fall nennt sich das Spielfeld EU.

  • Frankreichs Banken, mit rund 94 Mrd. Gläubiger No.1 Athens, kocht Berlin ab und sozialisiert Milliarden über die hiesigen Steuerzahler. Jeder Dritte Verlust-Euro Athens läuft über Berlin.

    Bereits das Ja Berlins zum Ankauf griech. Schrottanleihen über die EZB – auf Druck von Paris & Trichet - war ein riesiger Fehler, der Schäuble nun dazu bewegt, um jeden Preis Griechenland im Euroraum zu halten.

    Am 29.05.2010 – dreieinhalb Wochen nach Beginn des Ankaufs von griech. Schrottanleihen, lagerten in den Tresoren der EZB bereits Ramschbonds im Wert von 40 Mrd. €(!), alleine 25 Mrd. aus Griechenland.

    Der Spiegel schrieb damals: (siehe --> http://is.gd/Jzdk3P)

    "Die EZB sorgt mit den Käufen dafür, dass die Preise für griechische Bonds künstlich hochgehalten werden, kritisieren die Bundesbanker - und vor allem französische Banken nutzen nun die Gelegenheit, ihre Griechenland-Anleihen an die EZB zu verkaufen und so ihre Bilanzen von den Schrottpapieren zu säubern.

    Einige hochrangige Notenbanker vermuten gar ein französisches Komplott, schließlich hat EZB-Chef Jean-Claude Trichet, ein Franzose, auf Druck des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy eine eherne Grundregel der Notenbank preisgegeben - nämlich niemals Staatsanleihen aus Mitgliedstaaten zu kaufen.

    Der Kauf griech. Anleihen durch die Zentralbank geht gleich in doppelter Hinsicht gegen die Interessen der Deutschen. Zum einen sind sie mit 27% an der EZB und somit an den Risiken aus den Schuldtiteln beteiligt. Dazu aber kommt, dass deutsche Banken ihre griech. Anleihen nicht an die EZB verkaufen dürfen - schließlich haben sie sich gegenüber Finanzminister Schäuble verpflichtet, die Papiere bis Mai 2013 zu halten."

    Dazu kommt: Auch die Target-Forderungen der Deutschen Bundesbank innerhalb des Eurosystems sind binnen 12 Monaten um mehr als 50% gestiegen - von 219.400 Mio.€ im März 2010 auf nunmehr 335.500 Mio.€ März 2011.

  • Ein Sprecher von Jean Claude Junker, Guy Schuller, hat in Telefonaten und Text Nachrichten mit 2 Reportern für Dow Jones und Wall Street Journal wiederholt bekräftigt, das es kein Treffen zum Thema Griechenland geben wird.
    Jetzt, nachdem klar ist, das es so ein Meeting gegeben hat sagt Guy Schüler, er wurde angewiesen zu lügen.

    Auf die Frage, ob so eine wissentliche Misinformations-Politik das Vertrauen der Marktteilnehmer in zukünftige Euro Zone Ankündigungen durch die verantwortlichen
    Politiker erschüttern könnte antwortete Herr Schuller: " Überhaupt nicht. Wenn Herr Junker, Jean-Claude Trichet oder Christine Lagarde etwas über die Märkte sagen, scheint Ihnen sowieso niemand zu glauben."

    "On the Record" hat Jean Claude Junker gesagt, wenn es Ernst wird, muss man lügen.

    Vertrauen der Euro Politiker in die Stabilität des eigenen Euro Marktes ist offenbar nicht vorhanden. Wahrscheinlich ist Ihnen klar geworden, dass das nach wie vor überschuldete Bankenkartell nur einen winzigen Schubs braucht um zu kollabieren. Anstatt diesen Reinigungsprozess zu vollziehen, bauen sie lieber weiter an Ihrem Ponzi Trick, mit der Haltung: " Lieber gut gelogen als weniger Aufsichtsratsposten."

    Also Frau Lagarde, wann kommt die Umschuldung?

  • am besten man verkauft Griechenland samt seiner Urlauber nach Afrika.
    Grad jetzt, wo das dort sich zum Touristenidyll mausert.
    Ansonsten: Berlusconi fragen.
    Vielleicht hat der ja Zeit für sowas zwischen seinen Party's.
    Sry, inzwischen geht einem bei dem Gestümpere mitunter die Hutschnur hoch.

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