Finanzministerium
Krisenkonzept für Pleite-Staaten

Das Bundesfinanzministerium hat bereits ein Konzept für einen festen Krisenmechanismus für überschuldete Staaten in der Euro-Zone ausgearbeitet. Das erfuhr das Handelsblatt aus Regierungskreisen. Anders als im Neun-Punkte-Plan zur Stabilisierung der Euro-Zone ist dort nicht mehr von einer „geordneten Insolvenz“ die Rede, hieß es in den Kreisen.
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BERLIN. Im Mittelpunkt stehen Instrumente zur Restrukturierung von Länder-Schulden. "Ziel ist es, die Insolvenz eines Landes der Euro-Zone durch eine Umschuldung und die Einbeziehung privater Gläubiger zu verhindern", sagte ein Regierungsvertreter dem Handelsblatt.

Das Konzept sieht unter anderem eine Verlängerung der Laufzeiten der Schulden, eine Stundung von Zinszahlungen und einen Verzicht auf Forderungen von Gläubigern vor. Die Leitungsebene des Finanzminiseriums will die Vorschläge in der kommenden Woche beschließen, hieß es weiter.

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