"Finanzseuche" befürchtet
China soll Mittel für IWF aufstocken

Der britische Premierminister Brown hat sich dafür ausgesprochen, den Internationalen Währungsfonds (IWF) zur Bekämpfung der Finanzkrise finanziell besser auszustatten. Vor allem Länder wie China und die Golfstaaten sollten mehr Gelder beisteuern, sagte Brown in London.

HB LONDON. Der größte Anteil solle dabei aus Ländern wie China und den ölreichen Golfstaaten kommen, sagte Gordon Brown am Dienstag in London vor seiner Abreise zu einem Treffen mit dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy in Paris. Eine Erhöhung des 250 Mrd. Dollar schweren IWF-Fonds würde das Risiko vermindern, dass sich die Situation von durch die Finanzkrise angeschlagenen Ländern wie Ungarn wie eine „Seuche“ auf der ganzen Welt ausweitet.

Brown sagte, er habe in den vergangenen Tagen mit IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn, mit Sarkozy und Bundeskanzlerin Angela Merkel über den Vorschlag gesprochen. Alle würden ähnliche Ideen prüfen. Brown trifft Merkel am Donnerstag in London. Am Vortag hatte der IWF angekündigt, die von der Finanzkrise hart getroffenen Länder Ukraine und Ungarn mit Milliarden-Krediten zu stützen. Vergangene Woche hatte der Fonds bereits Island mit einem Kredit von umgerechnet 1,6 Mrd. Dollar unter die Arme gegriffen.

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