First Lady
„Daily Mail“ zahlt Melania Trump 2,9 Millionen Dollar

Die Zeitung „Daily Mail“ hatte 2016 einen Artikel mit Aussagen zur Vergangenheit der amerikanischen „First Lady“ Melania Trump veröffentlicht. Sie bestritt den Wahrheitsgehalt – und jetzt stimmt das Blatt einer Zahlung zu.
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LondonWegen falscher Berichte über ihre Tätigkeit als Model hat sich die britische Boulevardzeitung „Daily Mail“ öffentlich bei der First Lady der USA, Melania Trump (46), entschuldigt. Behauptungen, Trump habe „Dienste angeboten, die über die einfache Tätigkeit als Model hinausgingen“, seien nicht wahr und würden zurückgezogen, hieß es in einer Richtigstellung am Mittwoch auf der Webseite der Zeitung.

Nach Informationen des „Wall Street Journal“ unter Berufung auf eine mit der Einigung vertraute Person zahlt die „Daily Mail“ 2,9 Millionen Dollar (2,73 Millionen Euro) an Schmerzensgeld und Rechtskosten der Ehefrau von US-Präsident Donald Trump.

Eine Klage der Ehefrau von US-Präsident Donald Trump wurde am Mittwoch fallen gelassen, wie das Londoner High Court auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Beide Seiten hätten sich auf den Vergleich geeinigt.

„Wir entschuldigen uns bei Mrs. Trump für jegliches Leid, das ihr unsere Veröffentlichung verursacht hat. Wir haben uns bereit erklärt, für Schäden und Kosten zu bezahlen, um die Klage von Mrs. Trump gegen uns zu einem Ende zu bringen“, hieß es auf der „Daily Mail“-Webseite.

Auch die Behauptung, der spätere US-Präsident und seine Frau hätten über den Zeitpunkt ihres ersten Zusammentreffens geflunkert, seien falsch, gab das Boulevardblatt zu. Der fragliche Artikel war im August 2016 erschienen. Schon damals hatte die „Daily Mail“ zugegeben, dass es keine Beweise für die Behauptungen gab.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
Martin Dowideit, Leiter Digitales, Handelsblatt.
Martin Dowideit
Handelsblatt / Leiter Digitales

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