Fischer und Rotfeld erörterten bilaterale und europäische Fragen: Polen und Deutschland wollen der Ukraine helfen

Fischer und Rotfeld erörterten bilaterale und europäische Fragen
Polen und Deutschland wollen der Ukraine helfen

Polen und die Bundesrepublik wollen gemeinsam die Ukraine beim Aufbau eines demokratischen Rechtsstaates unterstützen. Das betonten Bundesaußenminister Joschka Fischer und sein polnischer Amtskollege Adam Daniel Rotfeld am Freitag nach einer Unterredung vor Journalisten in Warschau.

HB WARSCHAU. Fischer, der zuvor mit dem polnischen Staatspräsidenten Aleksander Kwasniewski zusammengetroffen war, würdigte Kwasniewskis Vermittlung nach den Präsidentenwahlen in der Ukraine. Kwasniewski habe wesentlichen Anteil daran, dass die demokratische Wahlentscheidung der Ukrainer für den damaligen Oppositionsführer Viktor Juschtschenko durchgesetzt wurde.

Die beiden Politiker erörterten nach Angaben Rotfelds Möglichkeiten, wie der Weg der Ukraine unterstützt werden könne. So könne die Zahl der Hochschulstipendien für Ukrainer erhöht und mit Hilfe von EU-Geldern eine Europa-Universität in der Ukraine gegründet werden. Denkbar sei auch, ukrainische Verwaltungsbeamte zu schulen und mit rechtsstaatlichen Prinzipien vertraut zu machen.

Fischer und Rotfeld erörterten außerdem bilaterale und europäische Fragen, das transatlantische Verhältnis und das deutsch-polnische Jahr im Bereich von Kulturveranstaltungen, das Ende April beginnen soll. Mit Blick auf die zahlreichen Jahrestage im Zusammenhang mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs vor 60 Jahren versicherte Fischer, Deutschland unterstreiche seine historisch-moralische Verantwortung und lasse Verzerrungen der Geschichte nicht zu.

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