Flüchtlinge in Europa
Christen willkommen, Muslime nicht?

„Niemand hat euch eingeladen“: Die Slowakei will keine muslimischen Flüchtlinge mehr aufnehmen. Auch in anderen Ländern wächst die religiöse Diskriminierung – doch nicht in allen. Unsere Korrespondenten berichten.
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Athen/Düsseldorf/Istanbul/Mailand/Paris/Stockholm/ZürichSie leben in Zelten, in Schulen, in Containern, in Hotels: die Flüchtlinge in Deutschland. Bis zu 800.000 Flüchtlinge sollen bis Ende des Jahres nach Deutschland kommen, so die neuste Prognose des Amts für Migration. Weit mehr, als bisher angenommen. Welche Religion sie haben, spielt in der politischen Diskussion keine Rolle. Rechte Hetze gibt es dennoch – vor allem in den sozialen Medien lassen sich islamfeindliche Kommentatoren aus.

Hierzulande beschäftigt die Politik die Frage nach den 143 Euro Taschengeld in bar. Innenminister Thomas de Maiziere (CDU) und Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) haben die Diskussion angestoßen. Sie plädieren für Sachleistungen statt Bargeld – und haben damit vor allem die hohe Zahl der Flüchtlinge aus den Balkanländern im Visier. „Die Höhe unserer Asylbewerberleistungen ist teilweise höher als ein Erwerbseinkommen in Albanien oder Kosovo“ , sagte der Minister in einem Interview. Innenminister Herrmann sprach wegen der Leistungen für „diese Gruppe“ von einer „Zumutung für die deutschen Steuerzahler”.

Während es in Deutschland ums Geld geht, debattiert die Slowakei um die Religion der Zuwanderer: Das Land will in den kommenden zwei Jahren keine Flüchtlinge muslimischen Glaubens mehr akzeptieren. Und wie ist die Situation in den anderen Ländern? Unsere Korrespondenten berichten.

Kommentare zu " Flüchtlinge in Europa: Christen willkommen, Muslime nicht?"

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  • @ Albers

    Kennen Sie die Lösung oder sind Sie bei ".....wissen Sie nicht auch nicht mehr weiter? *G*" mit eingeschlossen?

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette  

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

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