Flüchtlinge
Schleuser machen Milliardengeschäft

Das Leid der Flüchtlinge beschert Schleppern und Schleusern Rekordsummen. Die kriminellen Banden dürften alleine in diesem Jahr eine Milliarde Dollar eingenommen haben. Und die Zahl der Zuflucht-Suchenden steigt weiter.

GenfFür Schlepper und Schleuser ist die Flüchtlingskrise nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) ein Milliardengeschäft. Alleine in diesem Jahr hätten diese kriminellen Banden wohl mindestens eine Milliarde Dollar mit der Suche nach Zuflucht vor Krieg und Vertreibung gemacht, sagte IOM-Chef William Lacy Swing der Nachrichtenagentur Reuters. Die gefährliche Reise könne zwischen 2000 und 6000 Dollar kosten. Seit dem Jahr 2000 dürften sich die Schlepper mindestens zehn Milliarden Dollar in die Taschen gesteckt haben.

Weltweit steigt die Zahl der Flüchtlinge nach Erkenntnissen der Vereinten Nationen auf den höchsten Stand aller Zeiten: Kriege und Armut dürften dazu führen, dass 2015 insgesamt mehr als 60 Millionen Menschen ihre Heimat verließen, erklärte das Flüchtlingshilfswerk UNHCR kürzlich. Dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) zufolge kamen in diesem Jahr rund 1,8 Millionen Flüchtlinge in die EU und davon rund eine Million nach Deutschland.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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