Flüchtlinge
Slowenien baut den Zaun

Die Regierung in Slowenien will Flüchtlingsandrang besser in den Griff bekommen, Nach Ungarn zieht un auch Slowenien einen Stacheldraht an der Grenze zu Kroatien.

GibinaSlowenien hat mit dem Bau eines Stacheldrahtzauns an seiner Grenze zu Kroatien begonnen. Wie ein AFP-Fotograf berichtete, rollten Soldaten am Mittwoch in der Grenzregion Gibina Stacheldraht aus. Örtlichen Medienberichten zufolge gab es ähnliche Aktionen auch an anderen Stellen der rund 670 Kilometer langen Grenze.

Die Regierung erklärte den Schritt als Maßnahme, um den großen Andrang von Flüchtlingen besser in den Griff zu bekommen. Slowenien hatte am Dienstag den Bau von "vorübergehenden technischen Hindernissen" an der Grenze zu Kroatien angekündigt und zur Begründung auf die bevorstehende Ankunft zehntausender weiterer Flüchtlinge verwiesen.

Slowenien war zu einem neuen Brennpunkt in der Flüchtlingskrise auf der sogenannten Balkanroute geworden, nachdem zunächst Ungarn seine Grenze zu Kroatien mit einem Stacheldrahtzaun geschlossen hatte. Die Flüchtlinge wichen daraufhin auf ihrem Weg in Richtung West- und Nordeuropa auf eine Route über Slowenien aus. Seit Mitte Oktober passierten mehr als 170.000 Flüchtlinge das kleine EU-Land.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur
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