Flüchtlingskrise: Österreich treibt Planungen für weitere Grenzkontrollen voran

Flüchtlingskrise
Österreich treibt Planungen für weitere Grenzkontrollen voran

Österreich treibt nach den Worten von Innenminister Johanna Mikl-Leitner Planungen für Kontrollen an weiteren Grenzübergängen voran. Österreich bereite sich darauf vor, seine Grenze an weiteren Übergängen zu sichern.

BerlinÖsterreich treibt nach den Worten von Innenminister Johanna Mikl-Leitner Planungen für Kontrollen an weiteren Grenzübergängen voran. Es sei davon auszugehen, dass die Flüchtlinge nach der Schließung der Balkanroute versuchen würden, auf andere Routen auszuweichen, sagte die Ministerin der „Welt am Sonntag“. Es wäre eine „Fehleinschätzung“, sich darauf zu verlassen, dass die „Massenmigration quer durch Europa bereits nachhaltig beendet ist“.

Deshalb bereite Österreich sich darauf vor, seine Grenze an weiteren Übergängen zu sichern. Neben dem Grenzübergang Spielfeld, der bereits mit einem Zaun gesichert ist, seien zwölf weitere Orte im Fokus. Dort seien Grenzkontrollen "optional mit Zäunen, Gittern, Containern und Überprüfungen durch Polizisten und Soldaten" möglich.

Mikl-Leitner stellte Bedingungen für die Verteilung von Flüchtlingen innerhalb der EU. Solange nicht sichergestellt sei, dass die "unkontrollierten Migrationsströme quer durch Europa stillgelegt sind, wird Österreich keine Flüchtlingskontingente aufnehmen", sagte sie der Zeitung.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur
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