Förderung exil-kubanischer Gruppen
USA wollen Kuba Druck machen

Die USA starten wieder einmal eine Initiative mit dem Ziel Kubas machthaber Fidel Castro zu entmachten. Ein Ansatz: Der Finanzverkehr mit Kuba soll eingeschränkt werden.

HB WASHINGTON. Die USA wollen den Druck auf die kubanische Regierung von Fidel Castro erhöhen. Eine Regierungskommission für Kuba unter Leitung von Außenminister Colin Powell präsentierte US-Präsident George W. Bush am Donnerstag in Washington ein Programm, mit dem exil-kubanische Gruppen gefördert und der Finanzverkehr mit Kuba eingeschränkt werden soll. „Es ist eine Strategie, die sagt, dass wir nicht auf den Tag der kubanischen Freiheit warten, sondern für den Tag der Freiheit in Kuba arbeiten“, sagte Bush.

Er werde den US-Kongress um weitere 59 Mill. Dollar (48,9 Mill. €) bitten, um damit unter anderem den US-finanzierten Kuba-Radiosender in Südflorida zu unterstützen. Ziel sei es auch, den Devisenfluss über US-Touristen nach Kuba zu stoppen. „Unser Ziel ist es, das kubanische Volk von der Tyrannei und der Abhängigkeit von der internationalen Wohltätigkeit zu befreien“, sagte Unterstaatssekretär Roger Noriega.

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