Forderungen an Netanjahu
Palästinenser signalisieren Kooperationsbereitschaft

Die Palästinenserbehörde hat sich gegenüber Israels künftigen rechtsgerichteten Regierungschef zu einer Zusammenarbeit bereit gezeigt – stell aber auch Forderungen: Alle bisherigen Friedensabkommen müssten anerkannt werden. Unterdessen hat sich die international isolierte radikalislamische Hamas-Regierung an US-Präsident Barack Obama gewandt.

HB TEL AVIV/RAMALLAH/GAZA. Die palästinensische Führung unter Präsident Mahmud Abbas sei bereit, mit jeder israelischen Regierung zusammenzuarbeiten, sagte Sprecher Nabil Abu Rudeineh am Samstag. Dafür müsse das künftige Kabinett allerdings für eine Zwei-Staaten- Lösung eintreten und alle Siedlungsaktivitäten stoppen. Netanjahu will an diesem Sonntag mit den Koalitionsverhandlungen beginnen und dabei auch die Chefin der Kadima-Partei Zipi Livni treffen.

Staatspräsident Schimon Peres hatte dem bisherigen Oppositionschef Netanjahu den Auftrag zur Regierungsbildung erteilt. Von nun an hat er bis zu sechs Wochen Zeit, eine mehrheitsfähige Koalition auf die Beine zu stellen. Netanjahu bevorzugt die Bildung einer großen Koalition mit der in der politischen Mitte angesiedelten Kadima - Partei Livnis. Die scheidende Außenministerin, die angesichts des knappen Wahlausgangs auch das Amt des Ministerpräsidenten beansprucht hatte, bevorzugt nach eigenen Angaben vom Freitag aber den Gang in die Opposition.

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