Fortsetzung der Inspektionen verlangt
IAEA mit Kooperationsbereitschaft des Iran unzufrieden

Deutschland, Frankreich und Großbritannien haben am Dienstag einen Resolutionsentwurf eingebracht, in dem die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) dem Iran unzureichende Zusammenarbeit vorwirft. Er soll auf der Sitzung des IAEA-Direktoriums kommende Woche verabschiedet werden.

HB WIEN. In dem Dokument wird die Fortsetzung der IAEA-Inspektionen verlangt. Der Iran wird aufgefordert, alle noch offenen Probleme zügig zu lösen. Die USA werfen dem Iran vor, neben seinem zivilen Atomprogramm den Bau von Waffen zu betreiben. Der Iran bestreitet dies und erklärte stets, seine Bemühungen beschränkten sich auf die Stromerzeugung.

Die IAEA verlangt vor allem Aufklärung über zwei Punkte: Zum einen geht es um die Herkunft von angereichertem Uran, das in Spuren an verschiedenen Stellen im Iran gefunden worden sei. Diese Funde nährten die Befürchtung, dass der Iran Uran zur Waffenherstellung anreichere.

Zum anderen gehe es um die Bemühungen des Iran, spezielle Zentrifugen zu erwerben, die zur Uran-Anreicherung benötigt würden. Einem IAEA-Bericht zufolge hat der Iran den Import von Teilen für diese speziellen Zentrifugen eingeräumt und möglicherweise das Ziel gehabt, Tausende solcher Geräte zu bauen. Dies steht im Widerspruch zu früheren Angaben der iranischen Führung.

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