Frankreich-Besuch des US-Präsidenten
Chirac optimistisch über neue Irak-Resolution

Nach einem Gespräch mit US-Präsident Bush hat sich Frankreichs Staatspräsident Chirac zuversichtlich über eine neue Irak-Resolution gezeigt. Die USA und Frankreich seien «auf einer Linie».

HB BERLIN. Der französische Staatspräsident Jacques Chirac rechnet damit, dass die UN-Resolution für den Irak bald verabschiedet werden kann. Nach seinem Treffen mit US-Präsident George W. Bush in Paris sagte Chirac: «Ich hoffe, dass wir in den nächsten Tagen zu einer Resolution gelangen.» Er hatte am Samstagabend etwa eine Stunde lang mit Bush gesprochen.

Er befinde sich mit Bush «auf einer Linie», wenn es um die Zukunft des Irak gehe, sagte Chirac. Er hatte sich bislang als einer der schärfsten Kritiker der Irak-Politik des Weißen Hauses gezeigt. Der französische Staatspräsident betonte, die USA und Frankreich teilten dieselben Werte: «Demokratie, Frieden und Menschenrechte.» Im Irak gebe es jedoch «noch eine Menge zu tun», betonte der Staatschef. Das Gespräch mit Bush beschrieb er als «vertrauensvoll und ehrlich».

Bush ist anlässlich der Feiern zum 60. Jahrestag der Landung der Alliierten in der Normandie - dem so genannten D-Day - in Frankreich. Seine Ankunft in Paris wurde von heftigen Protesten begleitet. Mehrere tausend Menschen demonstrierten in der Hauptstadt gegen die Irak-Politik des US-Präsidenten.

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