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Diskussion: Kommentare zu: Der kranke Mann Europas

Karikatur eines Community-Trolls

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie Trolle? Das sind Unholde, die nichts Gutes im Schilde führen. Internet-Trolle gibt es auch. Das sind solche, die „Beiträge verfassen und sich darin auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken“, heißt es in den einschlägigen Definitionen. Solche Provokationen würgen eine Diskussion ab. Internet-Trolle sind also Menschen, die wir in unserer Handelsblatt-Online-Community nicht brauchen. Was wir gut finden, sind Kommentatoren. Gerne solche, die auf den Punkt kommen - von uns aus kurz und schmerzhaft.
Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie haben ein Recht zu wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten.

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  • 26.10.2012, 18:36 Uhrwahrheit29

    Hollande hat den Franzosen vor der Wahl versprochen daß es ihnen besser gehen wird. Nun muß er es einlösen unter erschwerten weltwirtschaftlichen Bedingungen, das kann nicht funktionieren und wird in die Hose gehen. Aber Deutschland wird ja einspringen und genügend Geld in Form von Rettungschirmen, Bonds und Bankeneinlagen zur Verfügung stellen.

    • 26.10.2012, 21:58 UhrZeitzeuge

      Soso, Frankreich nun auch ganz offiziell "auf der Rutsche"... Was nun, Ihr EURO-Kraten? In Frankreich wird's nix mit Austeritätspolitik, wie per Schröders Agenda 2010 für die dummen Deutschen und per Griechen-Memorandum, neuerdings plus Moratorium, weil sonst der Volksaufstand in Frankreich droht. Nun sollte wohl dem letzten dämmern, warum Merkel in den letzten Monaten alle neuen "Rettungsmaßnahmen" hinauszögert: Die Kohle wird für die Farnzosen gebraucht, sonst ist's gleich ganz aus und Brüssel kann die häßliche blaue Flagge einholen und dafür die weiße hissen! Es ist ja nicht nur Frankreich, zahlreiche anderen EU-Staaten, die den EURO nicht eingeführt haben (Rumänien, Bulgarien, Slowenien, Kandidat Kroatien) oder sich, wie z. B. Polen, per EU-Zuwendungen gütlich tun und sich eu-subventioniert bisher über Wasser halten konnten, werden demnächst auch "Hilfe" rufen... Merkel, Barroso und van Rompuy wissen, daß der Konkurs unabwendbar ist, spätestens dann, wenn wichtige Rohstofflieferanten den EURO nicht mehr als Zahlungsmittel akzeptieren bzw. der EURO nur noch schleppend konvertiert wird... Dann ist es auch aus mit Draghi's Taschenspielertricks... Irgendwann ist Schluß und die zirkulären Bezüge offenbaren sich als "nicht stimmig" und die berühmte "Katze beißt sich selber in den Schwanz"! Sie schnuppert schon gewaltig, Herr Hollande, werte Frau Merkel! Der ESM wird jeden Tag mehr zur Farce, freiwillig werden sich wohl kaum noch neue Gläubiger finden, der Topf bleibt leer, ein marodes Frankreich als glaubwürdigen, kreditwürdigen Bürgen - eine Illusion, wie man uns heute offiziell verkündete...

    • 27.10.2012, 05:22 UhrMachiavelli

      Der größte Unterschied zwischen den USA und der Europäische Währungsunion ist dass die USA über eine zentrale Steuerbehörde verfügen die für Umverteilung der Steuereinnahmen sorgt und damit eine gewisse Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse innerhalb der USA erreicht.
      Der Internal Revenue Service (Abkürzung IRS) ist die Bundessteuerbehörde der Vereinigten Staaten und ist dem Finanzministerium unterstellt.
      Die Aufgabe der Behörde ist die Erhebung aller Bundessteuern sowie Ermittlungen in Steuerstrafsachen und der Forderungseinzug.
      Eine solche Behörde für die Europäische Währungsunion fehlt noch, das mühsam ausgehandelter Steuerabkommen zwischen Deutschland und der Schweiz ist ein Beispiel dafür. Er gilt nur für Deutschland und hätte vernünftigerweise für die gesamte Währungsunion gelten sollen.

    • 27.10.2012, 08:53 UhrEnergieelite

      Die Sozialisten verteilen immer Geld das nicht vorhanden ist , ob die Zeiten nun gut oder nicht so gut sind spielt eigentlich keine rolle .
      Solange sie Sozialisten in Frankreich die Regierung stellen , sollte Frankreich Finanzpolitisch weitestgehend Isoliert werden .Die Sozialistische Ideologie schadet nicht nur Frankreich !

  • 26.10.2012, 18:47 Uhrforenfux

    Hollande weiß letztlich genau, dass die alten sozialistischen Rezepte als Antwort auf die Krise nicht funktionieren. Aber vielleicht ist es ja doch verlockend, sich irgendwann von EZB, ESM und sonstwem noch - letztlich vom naiven deutschen Michel - finanzieren zu lassen...
    Verlockend, aber letztlich doch ein Spiel mit dem Feuer, da kann man schon mal zögern und zaudern...

    • 26.10.2012, 22:44 UhrBankotteure

      Das ist kein Spiel mit dem Feuer. Die deutsche Traumtänzer-SPD, deren Spitzen doch sowieso schon zum Befehlsempfang in Paris waren, wird vor lauter Glück über so viel sozialistische Beglückung ihr Bemühen um Eurobonds und Hilfen auch für Frankreich weiter verstärken. Deutsche Arbeitnehmer werden mit Unterstützung der SPD für die 35-Stunden Woche (in Frankreich) und die Rente mit 60 (in Frankreich) schuften müssen.

      Merkel wird im Euro-Wahn allem zustimmen - sie hat doch im Sozialismus noch gelernt, dass alles geht, wenn es der Staat nur will (nur leider hat sie den Bankrott am Ende vergessen).

      Unsere Politiker in Deutschland sind einfach alle irre! Opferpolitiker Steinbrück und Sozialisten-Merkel vorneweg

    • 27.10.2012, 01:54 UhrGermanenhengst

      Zusammenhänge:

      * Jede (auch Euro-)Krise ist letztlich immer nur ein VORÜBERGEHENDES Phänomen. Irgendwann ist's wieder gut. Zur Lösung hierzu laut urspgl. ESM-Planung eine UNWIDERRUFLICHE Institution zu installieren, die autark & ohne künftige demokratische Kontrolle beliebig Schulden erhöhen und vergemeinschaften konnte, ist ein völlig UNANGEMESSENES Instrument hierzu. Es SCHREIT gar nach böswilligem Missbrauchscharakter.

      * Diese Pläne hat das BVerfG durchkreuzt.

      * Auffallend: Von heute auf morgen ist dann dieser ESM nicht mehr wichtig. Denn Super-Mario öffnet satzungswidrig, OHNE aktuelle Not die EZB-Schleusen zur Haftungsgemeinschaft. Die Vergemeinschaftung kommt also ZEITGLEICH im Hauruck durch die Hintertür. Dies zwingt zu der Folgerung, dass die Vergemeinschaftung als absolutes MUSS geplant war und nun halt über diesen UMWEG stattfindet.

      * Das weckt den Eindruck, dass die Krise gezielt für die Installation dieser Strukturen geschaffen, zumindest mißbraucht wurde

      * Der Krisenkern lag & liegt darin, dass von den Ratingagenturen wie auch 'den Märkten' (also Reuters-Meldungen) permanent & willkürlich die Überforderung der PIGS gedeutelt wurde, nahezu TÄGLICH Vertrauen systematisch zerstört wird.

      Doch warum?

      * Deutschland hat nun dieses mal als 'Weißer Rtter' helfen können. Es ist absehbar, dass im nächsten Schritt ebenso willkürlich JEDERZEIT die Überforderung der Euro-Zone als GANZES über die Medien festgestellt werden kann.

      * Da passt es gut, dass jetzt der Hollande Ausgaben treibt, im großen Stil die Defizite schwellen lässt, dadurch umso SCHNELLER ein glaubwürdiges Element für die absehbare Sicht 'der Märkte' liefert.

      * Wer ist aber DANN der 'Weiße Ritter', wenn das Vertrauen in den Euro völlig in den Boden geschossen wurde?

      --> Dann wird es eine neue Transatlantische Währung geben. Emissionsrecht selbstverständlich für die guten alten FED-Eigner, diesmal schön erweitert auf Europa. Es kommt der ATLANTIK-DOLLAR.

      Wer wettet dagegen?

  • 26.10.2012, 18:57 Uhrkarstenberwanger

    Frankreich IST pleite.....das wird nur noch niemandem gesagt!!! Was wir heute mit Spanien haben, kommt demnächst ins französische Affentheater.

    • 26.10.2012, 21:27 UhrRoadRunner

      warum draengt Hollande wohl auf die Bankenunion? So werden die Deutschen letztendlich durch die finanzielle Hintertuer den Lebensstandard der PFIGS aufrecht erhalten.
      Aber wie Margret Thatcher schon sagte: 'Das Problem mit dem Sozialismus ist, dass einem irgendwann das Geld der anderen Leute ausgeht'.

    • 26.10.2012, 22:17 UhrZeitzeuge

      Werthaltiges Geld hat die dumme Eigenschaft, daß es nur einmal ausgegeben werden kann, für anderes gibst bestenfalls Liebhaberpreise oder gar nichts und für Propaganda kann auch auf Dauer nichts gekauft werden... Wir nähern uns mit zunhemeder Geschwindigkeit dem Ende des Hurragebrülls aller EURO-Kraten und dem Zerfall von Groß-Europa neobolschewistischer Machart a la Bruxelles. In wieweit danach noch den "Rezepten" des von IWF, Weltbank und von GoldmanSachs angeführten "ststemrelevanten" internationale Bankenunwesens danach noch weiter "gekocht" und "gebacken" werden kann und wird, ist schwer abzuschätzen, aber ich bin mir sicher, die Damen und Herren haben sicher so vorgesorgt, daß zumindest der deutsche Michel brav seinen Frondienst fast klaglos aufs neue verrichten wird, wenn man ihm nur ggf. eine neue "Alleinschlud" (die am Scheitern des EU-Projektes) für ihn selbst glaubhaft an den Hals hängen kann... Politische Dummheit zahlt sich aus - vor allem für die, die selbsige zu ihrem eigenen Vorteil zu nutzen wissen!

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