Frankreich
Tödliche Schießerei überschattet Wahlkampf

Kurz vor der Wahl in Frankreich ist es am Donnerstagabend auf dem Champs-Élysées in Paris zu einer Schießerei gekommen. Dabei wurde ein Polizist getötet – und der Angreifer. Dessen Identität hat die Polizei geklärt.
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ParisNach einem tödlichen Angriff auf Polizisten mitten in Paris gehen die Sicherheitsbehörden einem Terrorverdacht nach. „Wir sind überzeugt, dass die Spuren (...) terroristischer Art sind“, sagte Präsident François Hollande im Anschluss an ein Krisentreffen mit Premierminister Bernard Cazeneuve und Innenminister Matthias Fekl am späten Abend. Hollande kündigte für Freitagvormittag ein Treffen des Sicherheitskabinetts an. „Wir werden absolute Wachsamkeit zeigen, insbesondere im Hinblick auf den Wahlprozess“, sagte er.

Staatsanwalt François Molins sagte in der Nacht zum Freitag, die Identität des Mannes sei geklärt, Molins gab sie aber noch nicht bekannt. Die Ermittler wollten nun klären, ob der Mann Unterstützer hatte. Der Angreifer hatte einen Polizisten getötet und zwei weitere verletzt. Außerdem sei auch eine ausländische Passantin von Splittern getroffen und leicht verletzt worden, sagte Molins. Die Ermittler gehen einem Terrorverdacht nach.

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) nahm den tödlichen Angriff für sich in Anspruch. Bei dem Angreifer handele es sich um einen Kämpfer des IS, berichtete das IS-Sprachrohr Amak am Donnerstag. Bei ähnlichen Verlautbarungen wurden die Angreifer häufig „Soldaten“ der Terrormiliz genannt. Die Nachricht konnte zunächst nicht unabhängig auf ihre Echtheit überprüft werden.

Auf dem Prachtboulevard Champs-Élysées nahe der Metro-Station Franklin Roosevelt hatte ein Unbekannter in einen Polizeiwagen geschossen. Ein Beamter wurde getötet. Zwei weitere Polizisten wurden schwer verletzt, sagte der Sprecher des Innenministeriums, Pierre-Henry Brandet, im Sender BFMTV. Der Angreifer wurde kurz darauf von der Polizei getötet. Die beiden verletzten Polizeibeamten befinden sich nach Angaben des französischen Innenministeriums allerdings nicht in Lebensgefahr, so der Sprecher. Einer der beiden Beamten sei ernsthafter verletzt worden als der andere, aber beiden gehe es besser.

Nur ein Täter habe geschossen, einen Polizisten getötet und dann versucht, zu fliehen, sagte Brandet. Er betonte, dass es keine weiteren Vorfälle „dieser Art“ in Paris gegeben habe und rief vor Journalisten zur Vorsicht wegen kursierender Gerüchte auf. „Es gibt heute Abend ein einziges Ereignis dieser Art in Paris, es gibt keine anderen Aktionen“, sagte der Sprecher. Er widersprach auch Berichten, wonach ein zweiter Polizist gestorben sei. Der Angreifer habe eine automatische Waffe benutzt, bestätigte Staatsanwalt Molins.

Ein Sprecher der Bundespolizei, Jérôme Bonet, lobte am Freitag die schnelle Reaktion der Beamten, die den Schützen auf der Pariser Prachtmeile getötet hatten. Angesichts der Tatsache, dass „Tausende Menschen“ zum Tatzeitpunkt auf dem Boulevard unterwegs gewesen seien, hätten sie ein mögliches „Blutbad“ verhindert, sagte Bonet BFM.

Kanzlerin Angela Merkel kondolierte Hollande, teilte Regierungssprecher Steffen Seibert auf Twitter mit. Ihr Mitgefühl gelte den Opfern und ihren Familien. Auch US-Präsident Donald Trump und sein Vize Mike Pence sprachen Frankreich sein Beileid aus. Die gegen Polizisten gerichteten Schüsse seien eine jüngste Erinnerung daran, dass „Terrorismus überall, jederzeit“ zuschlagen könne, sagte Pence am Freitag in Indonesien.

Am kommenden Sonntag ist in Frankreich die erste Runde der Präsidentschaftswahl. Die Abstimmung soll von 50.000 Polizisten und Soldaten geschützt werden.

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  • Wieder einmal heißt es wenig hilfreich Terror. Es ist aber für den Gottgläubigen Gottesdienst.
    Idealistische Philosophe, Religion als Ursache allen Übels.

  • Überall in der EU das Gleiche, Bomben u.s.w. Dank an Frau Dr. Merkel für ihre zahlreichen Gäste, die zu einem islamischen Deutschland gehören wie die zu erwartenden Notstands-Gesetze, neuen Pässe mit Fingerabdrucke für die einheimische deutsche Bevölkerung und natürlich höhere Steuern und Abgaben
    für die längst bewiesene nicht mögliche Integration der Gäste. Eine EU-Polizei ist glücklicher Weise auch im Aufbau, könnte sich doch die eigene Truppe weigern auf das Volk zu schießen. Alles im Allem, der Fortschritt läßt sich nicht aufhalten, ebenso wie damals der Sozialismus. Geh voran, Pionier!

  • Na wunderbar, wieder mal ein Islamist der IS. Kommt ja auch fast kaum vor und es sind nicht alle so.

    Und der Islam gehört deshalb auch bitteschön weiterhin zu Deutschland, und zwar mit steigender Tendenz.

    Zurück ins Mittelalter heisst die Devise Dank Merkel.

    Dann zahlen wir auch endlich wieder Wegezoll (lässt sich superleicht mit den importierten Fachkräften regeln und ist damit einfacher einsetzbar als die verkorkste deutsche Maut), tauschen Karotten gegen Tabak, schlafen in Lehmhütten (spart teure Miete), entwickeln die Liebe für Ziegen, reiten auf Kamelen und Eseln (ist umweltfreundlich und ganz ohne betrügerische Software von der bösen Bosch), sparen das komplette Geld für Schulen und Universitäten (den die werden abgeschafft) und und brauchen vor allem nicht mehr arbeiten, da wir eine intelligente Grundrente in Talern und Naturalien von unser aller Staatsratsvorsitzenden der Islamisch-Deutschen Republik Bananistan (IDRB) beziehen.

    Die Konzentration sei dann somit bitte nur noch auf das Wetter und auf die Fortpflanzung zu richten, welch allseits befreiender Gedanke.

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