Zum Frankreich Wahl 2017 Special von Handelsblatt Online

+++ Newsblog zu Frankreich +++

Trump: Anschlag spielt Le Pen in die Hände

Am Sonntag wählt Frankreich einen neuen Staatschef. Zwei Tage vorher wird der Wahlkampf von einem mutmaßlichen Anschlag überschattet. Der erste Kandidat hat seine Kundgebungen abgesagt. Die Ereignisse im Newsblog.
Update: 21.04.2017 - 23:38 Uhr 14 Kommentare

Eindrücke von der Champs-Élysées – nach den tödlichen Schüssen

Tödliche Schüsse auf der Champs-Élysées in Paris

Zwei Tage vor der Präsidentschaftswahl, wird Frankreich erneut von einem mutmaßlichen Terroranschlag heimgesucht. Auf dem Prachtboulevard Champs-Élysées hatte ein Unbekannter in einen Polizeiwagen geschossen. Ein Beamter wurde getötet. Zwei weitere Polizisten wurden schwer verletzt. Das Attentat überschattet den Wahlkampf und könnte der Rechtspopulistin Marine Le Pen in die Hände spielen.

  • Frankreich wählt am Sonntag einen neuen Präsidenten. Extremisten von links oder rechts könnten es in die Stichwahl schaffen. Die Furcht vor der Globalisierung hat auch den französischen Wählern arg zugesetzt.
  • Bei einer Schießerei auf der Champs-Élysées stirbt ein Polizist, zwei weitere werden schwer verletzt. Der Angreifer wurde kurz darauf von der Polizei getötet. Die Polizei geht von einem Terrorverdacht aus. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) reklamierte den Anschlag für sich.
  • Die Gewalttat kurz vor dem Ende des Rennens um die Präsidentschaft ordnet die Wahlkampfthemen in Frankreich neu. Plötzlich spricht Macron über Terror und Bedrohung. Fillon und Le Pen nutzen den Anschlag für ihre Zwecke.

+++ Trump: Anschlag spielt Le Pen in die Hände +++
US-Präsident Donald Trump rechnet damit, dass der jüngste Terrorangriff in Paris der nationalistischen Kandidatin Marine Le Pen zusätzliche Stimmen bringen wird. In einem AP-Interview sagte er am Freitag in Washington, er wolle keine Wahlempfehlung für Le Pen abgegeben, die Tat spiele ihr aber in die Hände. Sie sei die Kandidatin mit der entschiedensten Position zum Grenzschutz und zu dem, „was in Frankreich vor sich geht“. „Wer auch immer der Härteste im Bezug auf den radikalislamischen Terrorismus ist und wer auch immer der Härteste an den Grenzen ist, wird bei der Wahl gut abschneiden“, sagte Trump der AP bei dem Gespräch im Oval Office im Weißen Haus. Üblicherweise äußern sich amtierende US-Präsidenten nicht positiv oder negativ zu spezifischen Kandidaten, die in anderen Ländern zur Wahl stehen. Trump sagte, er nehme in diesem Fall nur die Position eines durchschnittlichen Beobachters ein. „Jeder macht Prognosen darüber, wer gewinnt. Ich bin nicht anders als Sie.“ Per Twitter hatte sich Trump zuvor noch allgemeiner geäußert und Le Pen nicht beim Namen genannt. „Ein weiterer Terrorangriff in Paris“, schrieb er. „Das französische Volk wird nicht viel mehr davon hinnehmen. Wird einen großen Effekt auf die Präsidentenwahl haben!“

+++ Macron bleibt in Umfrage nach Anschlag vor Le Pen +++

In der ersten Umfrage nach dem Anschlag bleibt der unabhängige Präsidentschaftskandidat Emmanuel Macron vor seiner rechtsextremen Konkurrentin Marine le Pen in Führung. Laut Odoxa-Erhebung liegt Macron bei 24,5 Prozent und Le Pen bei 23 Prozent. Die Stichwahl am 7. Mai würde Macron klar gewinnen, heißt es weiter.

+++ Nach Anschlag Notiz mit IS-Bezug am Tatort gefunden +++

Ermittler haben eine handschriftliche Notiz mit Bezug zur Terrororganisation Islamischer Staat (IS) gefunden. Das Papier sei am Tatort gefunden worden, berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP am Freitag unter Berufung auf Ermittlerkreise. In dem Text werde der IS verteidigt. Ein Mann hatte am Donnerstagabend mit einem Sturmgewehr auf Polizisten gefeuert und einen Beamten getötet. Der IS reklamierte die Tat für sich.

+++ De Maizière: Anschlag in Paris erfüllt uns mit Trauer und Abscheu +++

Nach dem tödlichen Angriff auf Polizisten in Paris hat sich Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) bestürzt gezeigt. „Was in Frankreich gestern geschehen ist, und womöglich nicht zufällig vor der Präsidentschaftswahl, erfüllt uns mit Trauer und Abscheu“, sagte der Minister am Freitag in Berlin. Dass dies zum wiederholten Mal in Frankreich geschehen sei, zeige, wie sehr das Land im Fokus der Terroristen stehe.

„Wir sind im engen Austausch mit unseren französischen Partnern und Freunden.“ Bei dem Angriff am Donnerstagabend wurde ein Polizist getötet, unter den Verletzten ist auch eine Deutsche. Die Polizei erschoss den Angreifer.

So wählen die Franzosen

So wählen die Franzosen


Die Bundesregierung setzt auf eine besonnene Reaktion der politischen Lager im französischen Präsidentschaftswahlkampf. Sich nun gegenseitig Verantwortung dafür in die Schuhe zu schieben, wäre „das falsche Zeichen“, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts.

Damit würde man denjenigen, die solche perfiden Taten planten, geradezu auf den Leim gehen. Die französische Gesellschaft habe schon bei früheren Terrorakten eine Reaktion des Zusammenhalts

+++ Deutsche bei Angriff auf Champs-Élysées verletzt +++

Bei dem Angriff auf Polizisten am Donnerstagabend auf den Champs-Élysées in Paris ist auch eine Deutsche zufällig verletzt worden. Das teilte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes am Freitag in Berlin mit.

+++ Le Pen fordert Ausweisung überwachter Ausländer +++

Die rechtsextreme französische Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen hat gefordert, von den Geheimdiensten überwachte Ausländer sofort auszuweisen.

Außerdem müssten die Grenzkontrollen wieder eingeführt werden, sagte Le Pen am Freitag. Die Forderungen sind Teil ihres Programms für die Präsidentenwahl.

Was die Franzosen von ihrem neuen Präsidenten erwarten
Der Restaurant-Besitzer
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Philippe Durathon, 59, Restaurantbesitzer, geschieden, zwei Kinder, lebt in Castanet-Tolosan im Südwesten Frankreichs.

„Es gibt zu viele Steuern und die Kosten sind zu hoch. Ich kenne keinen einzigen reichen Restaurantbesitzer. Ich habe einige Investments getätigt und mich für weitere sieben Jahre verschuldet. Mein gesamtes Geld geht für Steuern und Arbeitskosten drauf. Als Chef zahle ich 80 Prozent zusätzlich zum normalen Lohn. Einige haben bereits aufgegeben. Sie haben zu viele Schulden aufgenommen, was sie letztendlich zur Strecke gebracht hat. Diejenigen, die sehr stark verschuldet sind, verkaufen ihren Besitz zu Spottpreisen, weil es sie ansonsten krank macht. Deshalb kann ich verstehen, warum Madame Fillon so viele Leute aufgeregt hat.“

Der Chirurg
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Anis Chouk, 44, Fußchirurg, verheiratet, zwei Kinder, lebt in Yvelines, einem Vorort von Paris.

„Es braucht eine grundlegende Reform des Gesundheitssystems, welche den Mangel an Ärzten mit finanziellen und qualitativen Verbesserungen bekämpft. Die medizinische Versorgung sollte neu bewertet werden und der private Sektor sollte dem öffentlichen Sektor angeglichen werden. Wir leiden unter einer Fülle von bürokratischen Hürden, welche uns viel Zeit kosten, die wir mit unseren Patienten und in Schulungen besser nutzen könnten. Außerdem sollte das System der Rückerstattungen verbessert werden, um es den Patienten leichter zu machen, Zugang zu medizinischer Versorgung zu bekommen. Es ist skandalös, dass die Rückerstattungen ausgesetzt wurden, obwohl die Patienten weiterhin die selben Beiträge zahlen – oder sogar mehr.“

Die Finanzberaterin
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Karine Bertil Hoareau, 39, selbständige Finanzberaterin, verheiratet, zwei Kinder, lebt im französischen Übersee-Department La Réunion, einer Insel im indischen Ozean.

„Nachdem ich fünf Jahre als Angestellte gearbeitet habe, bin ich das Risiko der Selbstständigkeit eingegangen. Ich hoffe, unser nächster Präsident wird genauso mutig sein. Er sollte das Ausmaß unserer Probleme erkennen und sich für langfristigen Lösungen einsetzen. Seit zu langer Zeit haben Politiker die Verbindung zur Realität verloren... (Viele Selbständige) fordern die Möglichkeit, ihre Versicherung nach ihren Wünschen zu wählen, so wie es auch die europäischen Regelungen vorsehen. In einem Land, das so gelähmt ist wie unseres, sollten kleine Unternehmen mehr Hilfe bekommen – denn sie schaffen Werte und Arbeitsplätze.“

Der Fließbandarbeiter
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Stephane Cuvilliers, 50, verheiratet, Fließbandarbeiter in einer Wäschetrocknerfabrik in Amiens, Nordfrankreich. Seine Fabrik soll im Juni 2018 geschlossen werden.

„Ich möchte, dass Jobs zurück nach Frankreich kommen, außerdem sollen Unternehmen, die ins Ausland abgewandert sind, um dort mehr Profit zu machen, ebenfalls zurückkehren. Sollten sie sich weigern, sollten ihre Geschäfte mit 25 bis 40 Prozent besteuert werden. Ich will einen Präsidenten wie Donald Trump. Einen, der unser Land als erstes beschützt, französische Arbeiter einstellt und ihnen vertraut. Europa und der Euro funktionieren nicht mehr. Ich erwarte vom neuen Präsidenten, dass er sich unserer Anliegen zuerst annimmt, und erst dann in die Probleme der Welt verwickelt wird. Erst wenn wir selbst ein „reines“ Land haben, können wir anderen Ländern helfen.“

Der Polizist
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David Leyraud, 43, Polizist, in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft, zwei Kinder, lebt in Narbonne in Südfrankreich.

„Der nächste Präsident sollte zuerst die Sicherheit anpacken. Sicherheit ist die Basis unserer gemeinschaftlichen und individuellen Freiheiten. Außerdem verbessert sie die wirtschaftliche und soziale Entwicklung. Sicherheit stellt die Bedingungen für eine friedliche Gesellschaft her – ich hoffe, meine Verwandten, Freunde und Mitbürger können mir darin zustimmen. Sicherheit zu gewährleisten benötigt sowohl Ressourcen als auch politischen Willen. Polizisten müssen als Schlüsselfiguren die volle Unterstützung erhalten. Sicherheit sollte keine polarisierende Streitfrage, sondern im Gegenteil ein Stück unserer gemeinsamen Identität sein.“

Der Bergführer
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Frederic Jullien, 44, zwei Kinder, Bergführer, lebt in den französischen Alpen.

„Der nächste Präsident sollte eine grüne Revolution starten. Das nächste Staatsoberhaupt sollte ein Programm auf den Weg bringen, um den Energieverbrauch zu senken, erneuerbare Energien zu entwickeln und saubere Energien zu fördern. Saubere Energien haben in den vergangenen Jahren eine unbedeutende Stellung im Schatten des Diesel eingenommen, obwohl die Technologien existierten. Die Verschmutzung verlagert sich. In diesem Winter hat die Luftverschmutzung die Alpen, von Turin in Italien kommend, bis nach Frankreich überquert. Wir haben zudem Wasser- und Bodenverschmutzung. Ich möchte einen Präsidenten, der wirklich etwas verändern will, und nicht nur Mini-Reformen umsetzt. Der Präsident sollte außerdem Artikel 2 unserer Verfassung noch einmal genau lesen. Dieser besagt, dass die Regierung aus dem Volk, von dem Volk und für das Volk regiert – und nicht für finanzielle Interessen.“

Der Obdachlose
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Lorenzo Amblot, 37, Obdachloser, single, lebt in Reims im Nordosten Frankreichs.

„Finanzielle Unterstützung sollte für diejenigen gebündelt werden, die bereits kämpfen, anstatt allen helfen zu wollen. Es sollte ein spezielles System geben, um den Leuten am Rande der Gesellschaft zu helfen, sich wiedereinzugliedern – denn das Sozialgeld (staatliches Fördergeld für Arbeitslose, beginnend mit 535 Euro im Monat) reicht nicht aus. Alternativ könnte eine eigene Behörde gegründet werden, die sich darauf konzentriert, Hilfsbedürftigen Menschen zu helfen. Zudem sollte es einfacher werden, Zugang zu Unterkünften zu bekommen, damit wir einfacher eine Unterkunft mieten können, ohne dafür so viel Papierkram und Garantien aufwenden zu müssen.“

+++ Schusswaffe und Messer gefunden +++

Ermittler haben nach dem Angriff auf den Champs-Élysées in Paris ein Gewehr und mehrere Messer im Auto des Schützen gefunden. Das teilte die Pariser Staatsanwaltschaft am Freitag mit.

+++ Polizei vernimmt drei Personen aus dem Umfeld des Pariser Angreifers +++

Französische Ermittler haben drei Personen aus dem familiären Umfeld des getöteten Angreifers von den Champs-Élysées in Polizeigewahrsam vernommen. Das wurde der Deutschen Presse-Agentur am Freitag aus Ermittlerkreisen bestätigt. Es handele sich um das klassische Vorgehen in solchen Fällen, hieß es. Bei dem mutmaßlichen Anschlag auf dem Prachtboulevard war am Donnerstagabend ein Polizist getötet worden.

+++ Frankreichs Wirtschaft vor der Wahl mit kräftigem Wachstum +++

Die französische Wirtschaft läuft vor den Präsidentschaftswahlen zu großer Form auf. Der Einkaufsmanagerindex stieg im April überraschend um 0,6 auf 56,8 Zähler und damit auf den höchsten Wert seit fast sechs Jahren, wie das Institut IHS Markit am Freitag zu seiner Umfrage unter Industriebetrieben und Dienstleistern mitteilte. Ab 50 signalisiert das Barometer ein Wachstum. Experten wurden auf dem falschen Fuß erwischt, da sie mit einer Abkühlung der Konjunktur gerechnet hatten. „Frankreichs Wirtschaft scheint immer stärker zu werden“, sagte Markit-Chefökonom Chris Williamson. „Damit haben sich Sorgen wegen der Wahlen offenbar als übertrieben erwiesen.“

+++ Britische Premierministerin verurteilt Anschlag in Paris +++

Die britische Premierministerin Theresa May hat nach der tödlichen Attacke auf Polizisten in Paris dem französischen Präsidenten François Hollande ihr Beileid ausgesprochen. „Das Vereinigte Königreich verurteilt sehr diesen schrecklichen Terroranschlag in Paris“, sagte ein Regierungssprecher am Freitag in London.

In der britischen Hauptstadt waren bei einer Terrorattacke vor einem Monat insgesamt sechs Menschen ums Leben gekommen, darunter der Attentäter. Dutzende hatten Verletzungen erlitten.

+++ Umfrage sieht Macron vorn +++

Kurz vor der ersten Runde der Präsidentenwahl in Frankreich liegt der Sozialliberale Emmanuel Macron in einer Umfrage vorn. An zweiter Stelle folgt die Rechtspopulistin Marine Le Pen.

In der am Freitag veröffentlichten Erhebung des Instituts Elabe kam der 39-Jährige auf 24 Prozent. Le Pen lag bei 21,5 Prozent. Dahinter lagen dicht beieinander der Konservative François Fillon (20 Prozent) und der Linkskandidat Jen-Luc Mélenchon (19,5 Prozent). Die zwei Kandidaten, die bei der Abstimmung am Sonntag die meisten Stimmen erhalten, kommen in die entscheidende Stichwahl am 7. Mai.

77 Prozent der Befragten, die eine Wahlabsicht äußerten, seien ihrer Entscheidung für den ersten Wahlgang sicher, hieß es. 23 Prozent gaben an, dass sie ihre Entscheidung noch ändern könnten.

Für den Fall des Einzugs Macrons in den zweiten Wahlgang sah die Umfrage den ehemaligen Wirtschaftsminister klar vorn - egal, ob er auf Le Pen, Fillon oder Mélenchon trifft. Die Online-Umfrage im Auftrag des Senders BFMTV und des Magazins „L'Express“ erfolgte am Mittwoch und Donnerstag und damit vor dem mutmaßlichen Anschlag auf Polizisten in Paris am Donnerstagabend.

+++ Angeschossene Polizisten außer Lebensgefahr +++

Die beiden beim Angriff auf den Champs-Élysées in Paris verletzten Polizeibeamten befinden sich nach Angaben des französischen Innenministeriums nicht in Lebensgefahr. Einer der beiden Beamten sei ernsthafter verletzt worden als der andere, aber beiden gehe es besser, sagte Ministeriumssprecher Pierre-Henry Brandet am Freitag im Fernsehsender BFM.

+++ Macron sagt nach Anschlag auf Polizisten Wahlkampfkundgebungen ab +++

Der sozialliberale Präsidentschaftskandidat Emmanuel Macron hat seine letzten Kundgebungen vor dem ersten Wahlgang abgesagt. Er habe entschieden, die für Freitag geplanten Auftritte in Rouen und Arras im Norden des Landes mit Blick auf die Situation zu streichen, teilte Macron mit. 

Die Terroristen wollten die Demokratie stören, „sie wollen dass die Franzosen der Unvernunft nachgeben und sich spalten“, erklärte der Ex-Wirtschaftsminister. „Wir müssen dem im Gegenteil Ruhe und Entschlossenheit entgegenstellen.“ Der demokratische Prozess müsse garantiert werden. Deshalb sollten die Anhänger seiner Bewegung „En Marche!“ ihre Wahlkampfaktivitäten auch fortsetzen. Macron gilt als einer der Favoriten für den Einzug in die Stichwahl am 7. Mai.

+++ US-Vizepräsident Pence bekundet Beileid nach Angriff in Paris +++

US-Vizepräsident Mike Pence hat sein Beileid bekundet. Die gegen Polizisten gerichteten Schüsse seien eine jüngste Erinnerung daran, dass „Terrorismus überall, jederzeit“ zuschlagen könne, sagte er am Freitag in Indonesien. Die Vereinigten Staaten würden in ihren Bemühungen, Terrorismus zu beenden, nicht nachgeben. Die Menschen in Paris hätten das Mitgefühl und die Gebete der USA.

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  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Laut Frau Dr. Merkel gehört der Islam zu Deutschland und ich gehe doch davon aus,
    daß der derzeitige Rechtsstaat durch einen Andern mit der Schraia ersetzt wird.
    Man würde auch wieder zum alten Testament zurückkehren, daß bekanntlich die einfachen Rechtsauffassungen des Volkes wiedergibt. Der Spruch im Namen des Volkes bekäme dann auch wieder Bedeutung oder man übernimmt gleich Gott weiß es besser, wegen der Nähe zur Scharia.

  • Der IS bekennt sich heutzutage zu allem und jedem.

    Man sollte abwarten, was sich durch die Arbeit der Ermittler ergibt und somit die Ermittler erst mal ihre Arbeit machen lassen bevor man irgendetwas in die Welt posaunt.


  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Es ist wie immer, das Chaos der Links-Grünen-Kommunisten müssen am Ende wieder mal die Bürgerlich-Rechten richten ...

    Breaking News:
    Der Fall Ostermord an Melissa S. in Hannover steht offenbar vor der Aufklärung. Wie die Staatsanwaltschaft Hannover am Freitag mitteilte, wird ein 25-Jähriger Syrer verdächtigt, die 27-Jährige am Ostersonnabend auf ihrem Heimweg erstochen zu haben. Es handelt sich um denselben Mann, der am Dienstag auch einen Mann in Kleefeld getötet haben soll. Der Tatverdächtige sitzt inzwischen in Untersuchungshaft.

  • Herr Hofmann Marc21.04.2017, 12:19 Uhr
    Ein mutmaßlicher Anschlag????
    Ich bitte Sie, wenn eine Person aus den Auto steigt und mit einer automatischen Schusswaffe das Feuer auf die Polizei eröffnet, dann soll das kein Anschlag sein?!
    Für wie Dumm wollt ihr Medien uns Deutsche/Europäer denn noch verkaufen?!

    Hallo Herr Hofmann,

    die Berichterstattung wird sich in D erst dann ändern, wenn vom IS große Redaktionen wie BILD, WELT, SPIEGEL usw. oder Sendeanstalten terroristisch angegriffen werden und viele Journalisten und Mitarbeiter bei einem solchen Anschlag sterben werden.
    So in der Art wie dem auf Charlie Hebdo.
    Erst dann wird sich medial und in der öffentlichen Berichterstattung der Wind drehen, vorher wird nichts passieren. Oder eben wenn ranghohe Politiker oder Promis durch IS Anschläge sterben.

  • Entweder eine Allianz der Bankrotteure unter Fuehrung Frankreichs gegen Merkel-Deutschland oder Frexit, das ist das Gute an der Wahl in Frankreich. Auf der anderen Seite sind die Vsegrad Staaten die auch nicht so recht nach Merkels Pfeife tanzen wollen. Gut so, wenn das deutsche Volk zu daemlich ist gegen Merkel Wiederstand zu leisten so haben zumindest die anderen Staaten die Gefahr erkannt. Auf Merkel-Deutschland kommen schwere Zeiten zu, auch Trump und Putin sind keine Merkel Fans. Deutschland steht heute in der Welt politisch isoliert da, Merkel sei Dank.

  • Ein mutmaßlicher Anschlag????
    Ich bitte Sie, wenn eine Person aus den Auto steigt und mit einer automatischen Schusswaffe das Feuer auf die Polizei eröffnet, dann soll das kein Anschlag sein?!
    Für wie Dumm wollt ihr Medien uns Deutsche/Europäer denn noch verkaufen?!

  • "dass „Terrorismus überall, jederzeit“ zuschlagen könne"

    Ach ja? Merkwürdig nur, dass Länder wie die Visegrad Staaten, in denen kaum Moslems leben, kein Problem mit Terrorismus haben. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

  • Bevor man ausweist, muss erst einmal wieder ein funktionierender Grenzschutz eingeführt werden. Was hilft nämlich das Ausweisen, wenn 2 Tage später der Ausgewiesene wieder ohne Probleme einreisen bzw. eingeschleust werden kann.
    Erst wenn man die Außengrenzen gesichert hat kann man Anfangen das Trojanische Terrorpferd außer Landes/ der Gesellschaft zu verfrachten.
    Und da hat Le Pen auch Recht...die Außengrenzen der französischen Gesellschaft/Land/Volk müssen erst einmal gesichert und geschützt werden. Danach kann man mit rechtsstaatlichen Mitteln die Ausweisung von Straftätern oder anderen Gefährdern angehen. Anders macht es keinen Sinn. Ein Land mit offenen Grenzen ist immer ein Paradies für Terroristen und Verbrecher aller Art.

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