Frankreichs Ministerpräsident
Valls entschuldigt sich für Champions-League-Fauxpas

Manuel Valls reiste samt Kindern auf Staatskosten zum Champions-League-Finale – und das, obwohl keine französische Mannschaft im Finale stand. Nun hat sich der Ministerpräsident entschuldigt und die Kosten übernommen.
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ParisFrankreichs Ministerpräsident Manuel Valls hat sich nach scharfer Kritik dafür entschuldigt, mit seinen Kinder auf Staatskosten zum Champions-League-Finale nach Berlin geflogen zu sein. „Um alle Zweifel aus dem Weg zu räumen, werde ich die Reisekosten von 2500 Euro für meine zwei Kinder übernehmen“, sagte er im französischen Fernsehen.

Er beharrte jedoch darauf, dass die Reise nach Berlin offizieller Natur gewesen sei. Es sei seine Aufgabe, „Frankreich bei wichtigen Sportereignissen zu vertreten“, sagte er. Valls ist ein langjähriger Barcelona-Fan. Die Spanier hatten das Finale gegen Juventus Turin gewonnen.

Die Opposition hatte Valls nach dem Spiel vorgeworfen, Steuergelder verschwendet zu haben. Am Dienstag war dann bekanntgeworden, dass er von seinen Kindern begleitet wurde. Der Fall hat besonderes Interesse geweckt, weil Valls Machtmissbrauch durch Frankreichs Eliten heftig kritisiert hat. In französischen Medien heißt es, es sei der erste ernste Fehltritt des Regierungschefs seit seinem Amtsantritt im vergangenen Jahr.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Frankreichs Ministerpräsident: Valls entschuldigt sich für Champions-League-Fauxpas"

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  • Bei der Regierung heißt ja auch Reform lediglich verteuern
    Lt. Duden heißt Reform erneuern/verbessern, aber das wissen unsere Politiker nicht

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