Französische Präsidentschaftskandidaten
Kommunisten, Bauernführer und Royal

Mindestens elf Kandidaten starten in den Endspurt um die französische Präsidentschaft. So hoch ist zumindest die Zahl der Anwärter, die nach eigenen Angaben bis zum Freitagnachmittag über mindestens 500 Wahlpatenschaften verfügten. Spannend machte es vor allem einer.

HB PARIS. Die Abgabefrist war 18.00 Uhr, die offizielle Liste wird der Verfassungsrat nach sorgfältiger Prüfung am Montag bekannt geben. Nach der Rekordzahl von 16 Kandidaten bei der Wahl 2002 ist das Feld diesmal deutlich kleiner, aber fast ebenso bunt.

Kurz vor Torschluss meldete der Trotzkist Olivier Besancenot von der Revolutionären Kommunistischen Liga (LCF), er habe 551 Formulare eingereicht. Wenige Stunden zuvor war Frédéric Nihous von der Partei für Jagd, Fischfang, Natur und Tradition (CPNT) der Sprung über die Hürde gelungen. Spannend machte es bis zuletzt der populäre Bauernführer José Bové.

Am rechten Rand treten mit Jean-Marie Le Pen und Philippe Villiers ein Rechtsextremist und ein Nationalist an. Auf der anderen Seite des politischen Spektrums ringen zwei Kommunistinnen, Marie-George Buffet und Arlette Laguiller, sowie Gérard Schivardi um Stimmen. Ebenfalls links der Mitte steht Exumweltministerin Dominique Voynet von den Grünen.

Keine Probleme mit den 500 Patenschaften hatten die aussichtsreichsten Kandidaten für die Wahl. Innenminister Nicolas Sarkozy von der bürgerlichen UMP behauptet derzeit einen knappen Vorsprung vor der Sozialistin Ségolène Royal (PS) und dem Zentrumskandidaten François Bayrou (UDF).

Seite 1:

Kommunisten, Bauernführer und Royal

Seite 2:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%