Freihandelsabkommen
WTO-Länder kündigen niedrigere Zölle an

22 Schwellen- und Entwicklungsländer wollen Schwung und Fairness in den Welthandel bringen. Am Rande einer Konferenz der Welthandelsorganisation in Genf einigten sich die Staaten auf die Reduzierung ihrer Handelszölle. Die Beschränkungen sollen dabei um bis zu 70 Prozent fallen.
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HB GENF. Minister von 22 Entwicklungs- und Schwellenländern haben sich auf den Abbau ihrer Handelszölle um bis zu 70 Prozent geeinigt. Die Vereinbarung ist Teil eines Freihandelsabkommens, das am Rande der Konferenz der Welthandelsorganisation (WTO) in Genf beschlossen wurde.

Bei der Unterzeichnung am Mittwoch sagte Brasiliens Außenminister Celso Amorim, die Handelsausweitung unter den Ländern des Südens könne zu einem umfassenderen und gerechteren Welthandel beitragen. Die Gespräche für das Abkommen wurden 2004 aufgenommen und parallel zu den Verhandlungen der sogenannten Doha-Runde geführt, die eine weitergehende Handelsliberalisierung anstrebt.

Zu der Gruppe gehören wichtige Schwellenländer wie Indien, Brasilien und Mexiko, nicht aber China und Südafrika. Die Unterzeichner wollen künftig die Einfuhrzölle um zwischen 20 und 70 Prozent senken. Welche Güter von den niedrigeren Zöllen profitieren werden, soll Anfang des nächsten Jahres festgelegt werden.

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