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Mein Europa - zwölf Plädoyers für die Zukunft

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Georg Watzlawek: Weitere Grenzen

Georg Watzlawek ist Ressortleiter Politik bei Handelsblatt Online. Quelle: Pablo Castagnola
Georg Watzlawek ist Ressortleiter Politik bei Handelsblatt Online. Quelle: Pablo Castagnola

Mein Europa ist kein Europa ohne Grenzen - sondern ein Europa mit vernünftigen Grenzen. Und die reichen für mich ganz schön weit: Mit Russland bis ans Japanische Meer und mit der Türkei bis weit nach Asien hinein.

Natürlich hat die EU bereits jetzt an ihren Rändern mehr als genug Probleme, aber das ist nur kurzfristig gedacht. Mittelfristig, sobald diese akuten Probleme erfolgreich gelöst sind, sollte Europa der Bitte der Türkei nachkommen und dieses große Land Schritt für Schritt integrieren. Das wird nicht schnell gehen, aber wird für beide Seiten auf Dauer sehr große Vorteile bringen.

50 Jahre Römische Verträge Europa, mon amour

Man muss die EU ja nicht gleich lieben. Aber warum wird man als bekennender Europäer ständig beschimpft oder – was noch schlimmer ist – belächelt? Es gibt so viele gute Gründe, Europa zu lieben. Gerade nach 50 Jahren Zusammenwachsen.

Eine noch größere Herausforderung für die EU ist Russland. Das Land, das im Gegensatz zur Türkei über europäische Wurzeln verfügt, gehört zurück in die europäische Gemeinschaft. Bislang besteht der europäische Einigungprozess ja nur darin, wieder zusammen zu fügen, was von den Nationalsozialisten auseinander gesprengt worden war.

Mit Russland würde Europa wieder komplett werden. Aber erst mit der Türkei würde Europa tatsächlich erweitert - und beweisen, wie stark die europäische Vision in Zukunft sein kann.

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107 Kommentare

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  • 10.12.2012, 12:37 Uhrmondahu

    Ein teurer Nobelpreis - für Deutschland!

  • 10.12.2012, 12:41 UhrOmarius

    alles träumer die die geschichte vergessen...

    und übershen was für eine einbruch wir seit den 90ern haben....

    aber anscheind ist das ab ner bestimmten gehaltklasse egal wie es den untern einkommen geht...

  • 10.12.2012, 12:41 UhrOmarius

    In den 55 Jahren seit ihrer Gründung mit den Römischen Verträgen hat sie einen vom zweiten Weltkrieg völlig zerstörten Kontinent befriedet, geeint und wohlhabend gemacht.

    der freide geht auf die NATO zurück.... immer das verdrehen von tatsachen europa war nur dazu da D einzubinden...

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