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Mein Europa - zwölf Plädoyers für die Zukunft

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Maike Freund: Kein Platz für Extremisten

Maike Freund ist Politik-Redakteurin.
Maike Freund ist Politik-Redakteurin.

Die Beispiele Griechenland und Ungarn zeigen es nur zu deutlich: Die Krise bringt politische Extreme hervor, dort ist es Aufmarsch der Faschisten. Möglich, weil die Menschen sich von einem schwachen Staat alleingelassen fühlen, verzweifelt sind wegen ihrer finanzielle Not, Arbeits- und Perspektivlosigkeit. Und dafür einen Sündenbock suchen. In Griechenland müssen dafür die illegalen Einwanderer herhalten, in Ungarn die Roma.

In meiner Version von Europa ist jedoch kein Platz für Extremisten. Ist die Demokratie so gefestigt, dass sie auch für jede Minderheit gilt. Ist Europa weitherzig genug, über die eigenen Staats-, aber auch Europas Grenzen hinauszudenken und die Rechte, die jeder für sich einfordert, auch anderen zu gewähren, weil Europa seine Bürger stützt.

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Das heißt für mich: In Sachen Europa liegt der Blick zu sehr auf Staatsschulden und Bankenrettung. Was die Krise im schlimmsten Fall mit den Menschen macht und in anderen Ländern vielleicht noch machen könnte, rückt zu sehr in den Hintergrund. Und das ist – siehe Griechenland & Co. – gefährlich.

107 Kommentare

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  • 10.12.2012, 12:37 Uhrmondahu

    Ein teurer Nobelpreis - für Deutschland!

  • 10.12.2012, 12:41 UhrOmarius

    alles träumer die die geschichte vergessen...

    und übershen was für eine einbruch wir seit den 90ern haben....

    aber anscheind ist das ab ner bestimmten gehaltklasse egal wie es den untern einkommen geht...

  • 10.12.2012, 12:41 UhrOmarius

    In den 55 Jahren seit ihrer Gründung mit den Römischen Verträgen hat sie einen vom zweiten Weltkrieg völlig zerstörten Kontinent befriedet, geeint und wohlhabend gemacht.

    der freide geht auf die NATO zurück.... immer das verdrehen von tatsachen europa war nur dazu da D einzubinden...

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