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Mein Europa - zwölf Plädoyers für die Zukunft

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Markus Ziener (Berlin): Drängt die Briten nicht ab

Markus Ziener leitet das Meinungsressort des Handelsblatts. Quelle: Pablo Castagnola
Markus Ziener leitet das Meinungsressort des Handelsblatts. Quelle: Pablo Castagnola

Den Friedensnobelpreis an die EU zu vergeben klingt gähnend langweilig. Aber ist dennoch absolut richtig. Denn die Vision vom gemeinsamen Haus Europa hat über Jahrzehnte dafür gesorgt, dass nicht Krieg, sondern Frieden auf der europäischen Agenda stand. Daran zu arbeiten wird mit dem Abtritt der Kriegsgeneration umso wichtiger.

Dass nun Eurokrise und Bürokratie mit der EU verbunden werden ist schade – und ein Warnsignal, das große Projekt Europa nicht verlottern zu lassen. Der Preis sollte deshalb nicht zu selbstzufriedenem Schulterklopfen genutzt werden, sondern zu kritischer Reflexion darüber, was verbessert werden soll.

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Eines muss dabei aktuell ganz oben stehen: Großbritannien darf nicht ins EU-Abseits gedrängt werden oder sich drängen lassen.

107 Kommentare

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  • 10.12.2012, 12:37 Uhrmondahu

    Ein teurer Nobelpreis - für Deutschland!

  • 10.12.2012, 12:41 UhrOmarius

    alles träumer die die geschichte vergessen...

    und übershen was für eine einbruch wir seit den 90ern haben....

    aber anscheind ist das ab ner bestimmten gehaltklasse egal wie es den untern einkommen geht...

  • 10.12.2012, 12:41 UhrOmarius

    In den 55 Jahren seit ihrer Gründung mit den Römischen Verträgen hat sie einen vom zweiten Weltkrieg völlig zerstörten Kontinent befriedet, geeint und wohlhabend gemacht.

    der freide geht auf die NATO zurück.... immer das verdrehen von tatsachen europa war nur dazu da D einzubinden...

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