Friedensnobelpreis: Markus Ziener (Berlin): Drängt die Briten nicht ab

Friedensnobelpreis
Mein Europa - zwölf Plädoyers für die Zukunft

Markus Ziener (Berlin): Drängt die Briten nicht ab

Den Friedensnobelpreis an die EU zu vergeben klingt gähnend langweilig. Aber ist dennoch absolut richtig. Denn die Vision vom gemeinsamen Haus Europa hat über Jahrzehnte dafür gesorgt, dass nicht Krieg, sondern Frieden auf der europäischen Agenda stand. Daran zu arbeiten wird mit dem Abtritt der Kriegsgeneration umso wichtiger.

Dass nun Eurokrise und Bürokratie mit der EU verbunden werden ist schade – und ein Warnsignal, das große Projekt Europa nicht verlottern zu lassen. Der Preis sollte deshalb nicht zu selbstzufriedenem Schulterklopfen genutzt werden, sondern zu kritischer Reflexion darüber, was verbessert werden soll.

Eines muss dabei aktuell ganz oben stehen: Großbritannien darf nicht ins EU-Abseits gedrängt werden oder sich drängen lassen.

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