Heute bekommt die Europäische Union den Friedensnobelpreis - und die Kritiker geraten darüber in Stimmung. Handelsblatt Online macht da nicht mit. Wir präsentieren zwölf persönliche Visionen unserer Autoren für Europa.

Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 7:30 bis 21 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • @ champus

    Vielleicht kann das Handelsblatt eine Online-Umfrage starten und die Leser fragen, welcher Sprache sie als Europäische Amtsprache den Vorzug geben würden.

    Naive Vostellung ! Dazu braucht es keiner Umfrage des Handelsblattes....

    Die Franzosen werden niemals eine andere Sprache zulassen, als die Französische ! Damit ist alles gesagt ! Versucht man sich auf eine Sprache ausser der Französischen zu einigen, wäre das das Ende der EU ! Das ist evtl. die Lösung, wie man diesem Unsinn ein Ende bereitet und die EU-Utopie begräbt !

  • Die 13. Vision
    Ein europäischer Nationalstaat muß her um mit großen Machtblöcken wie China, Indien und den USA auf Augenhöhe verhandeln zu können. Fangen wir bei den Amtsprachen an. In China ist MANDARIN die offizielle Amtssprache. In Indien hat man sich auf ENGLISCH als offizielle Amtsprache geeinigt. In den USA ist die offizielle Amtsprache ebenfalls ENGLISCH. In allen drei Ländern gibt es weitere Sprachen, die aber nicht den Status der offiziellen Landessprache haben.
    Die 27 EU Staaten sollten sich ebenfalls auf eine Amtssprache bzw. Landessprache einigen, so wie die USA im Jahre 1828. Diese europäische Amtssprache kann dann in Wort und Schrift in allen Ämtern, Industrien und Bildungseinrichtungen in den 27 EU Staaten verwendet werden und erleichtert den europäischen - und allen ausländischen Partnern die Kommunikation und den Handel in und mit Europa.
    Der Synergieeffekt einer einheitlichen Amtssprache der 27 Länder Europas würde auch die Übersetzungen, Fehlinterpretationen, Missverständnisse bei Vertragsentwürfen der EU und der Vereinten Nationen in New York beenden. In den Urlaubsländern Europas gäbe es auch keine Probleme mehr bei Bestellungen in Hotels und Restaurants. Die Kommunikation mit den Einheimischen würde dann auch ohne Wörterbücher und Sprachkurse problemlos verlaufen. Finanzielle Einsparungen in Milliardenhöhe durch den Wegfall von Übersetzungsbüros, Sprachschulen und Dolmetschern in Europa und der ganzen Welt wären die Folge.
    Vielleicht kann das Handelsblatt eine Online-Umfrage starten und die Leser fragen, welcher Sprache sie als Europäische Amtsprache den Vorzug geben würden.
    Ich schlage vor, nachdem die 27 EU Staaten sich auf eine gemeinsame Amtsprache vertraglich geeinigt und diese auch in allen EU Ländern eingeführt haben, kann die Diskussion über die praktische Ausgestaltung der im Artikel beschriebenen 12 Visionen fortgesetzt werden. ; - )

  • Die Amtssprache wäre Esperanto. Europa muss also auch seine Sprachenvielfalt abschaffen und seine föderale Kulturvielfalt überhaupt z.B. seine Literatur,und alles über einen Leisten hauen.
    Das sind die Vorstellungen der Supereuropäer wie champus sie bevorzugt.
    Das Gegenteil ist richtig.
    Europa ist stark durch seine Vielfalt auch in sprachlicher Hinsicht.
    Der europäische Föderalismus macht Europa zu dem was es ist und daraus gewinnt es Kraft und Stärke und nicht aus dessen Gegenteil.

  • @Rapid
    „Das sind die Vorstellungen der Supereuropäer wie champus sie bevorzugt.“
    Mißverständis – der letzte Satz in meinem Beitrag ist quasi als „junktim“ zu verstehen. Der Kommentar von @Vicario unten entspricht meiner eigenen Vorstellung:
    „Die Franzosen werden niemals eine andere Sprache zulassen, als die Französische ! Damit ist alles gesagt ! Versucht man sich auf eine Sprache ausser der Französischen zu einigen, wäre das das Ende der EU ! Das ist evtl. die Lösung, wie man diesem Unsinn ein Ende bereitet und die EU-Utopie begräbt !“

  • "Die Amtssprache wäre Esperanto. "
    ------------------------
    Warum sich mit einer sterilen, esotherischen Kunstsprache herumplagen (da könnte man genausogut Klingonisch nehmen), wenn die Lösung so naheliegend ist?
    Englisch als europaweite Amtssprache und gut ist. Jeder gebildete Mensch spricht sie mehr oder minder ohnehin schon (insbesondere in der Geschäftswelt, der Wissenschaft und der Technik) und weltweit gibt es rund eine Millarde englischsprechender Menschen in über 60 Nationen.
    Ich bin viel herumgekommen und hatte früher beruflich mit internationaler Kundschaft zu tun. Was wurde gesprochen? Englisch! Sic!
    Die Franzosen werden da schon über ihren Schatten springen müssen, denn Französisch ist international betrachtet, unbedeutend, und es gibt vergleichsweise wenige Sekundärsprachler.

  • @ein Sparsamer

    Na, die Ironie haben Sie wohl nicht gemerkt, bei dem "Vorschlag" Esperanto als europäische "Amtssprache" einzuführen.

    Vicario hat Recht, die Franzosen werden niemals Englisch als Amtssprache akzeptieren, also eine Sprache, die dann auch vor "Gericht" als die einzig gültige Sprache gesprochen werden darf und in allen "Gesetzen" zugrunde liegen muss. Frankreich liebt nicht nur seine Küche sondern in Gegensatz zu Deutschland auch seine Sprache, die ein Bestandteil seiner kulturellen Identität ist.
    Sie sind unfähig Europa, wie es außerhalb des üblichen Geschäftsverkehr lebt, zur Kenntnis zu nehmen.
    Die Katalanen, die eine eigene Sprache haben, versuchen sich gerade von Spanien zu separieren, die Schotten von England.
    Europa lebt von seinem Föderalismus und seiner Vielfalt, wozu auch der bunte Strauß seiner Sprachen gehört.
    Europa als Abklatsch der Vereinigten Staaten von Amerika ist einfach lächerlich.
    Übrigens auch die Chinesen haben nicht eine einheitliche Sprache, Nord- und Südchinesisch unterscheiden sich beträchtlich.Nur Mandarin, die Schriftsprache, ist die selbe..

  • "Na, die Ironie haben Sie wohl nicht gemerkt, bei dem "Vorschlag" Esperanto als europäische "Amtssprache" einzuführen."
    ----------------------------
    Zugegebenermaßen ist mir die Ironie durchgegangen. Anderseits hat Ihre Ironie einen ernsthaften Hintergrund. Die würden sich tatsächlich m.E. eher auf eine Kunstsprache einigen als auf Englisch.
    Tatsache ist, daß neben den Regionalsprachen eine verbindliche Amtssprache wirklich notwendig wäre, alleine schon, um "Mißinterpretationen" von europäischen Gesetzesvorlagen zu vermeiden.

  • Mit allem, was diese Verfasser an Europa lieben, haben sie völlig Recht. Niemand wird abstreiten, dass es schön ist, grenzenlos zu reisen oder überall in Europa arbeiten zu können etc. etc.
    Mein alter Deutschlehrer hätte an den Rand eines solchen Aufsatzes geschrieben: „am Thema vorbei!“
    Denn es geht gar nicht darum, nicht mehr unbegrenzt reisen zu dürfen oder nicht mehr in allen EU-Ländern arbeiten zu dürfen u.ä.

    Es erwähnt nämlich keiner der Verfasser, dass Europa nicht zwingend mit dem Euro gleichzusetzen ist.
    Keiner sagt, dass der Euro der Sprengsatz ist, der Systemfehler, der Europa zerstört, – stattdessen wird suggeriert, es seien die Euro-Kritiker, die gefährlich seien.
    Die Aufsätze geben unreflektiert die Meinung der Block-Parteien wieder, es wird nichts hinterfragt, nur blanke Stereotypen aufgezählt. Schade.

    Na ja – was erwarte ich denn auch. „Wess’ Brot ich eß, dess’ Lied ich sing.“ Alle Verfasser werden vom Handelsblatt bezahlt und möchten morgen auch noch schreiben.
    Einzig Matthias Thibaut geht Schritte in die richtige Richtung.
    Und an Frau Maike Freund sei gerichtet: Sündenböcke werden nicht gesucht, sie werden GEMACHT. Im vorliegenden Fall (GR) wurden sie nicht von einem hilfesuchenden Volk gesucht, sondern dem Volk von einer korrupten und hochkriminellen Bande aus Politikern, deren Familien und Freunden auf dem Silbertablett präsentiert. Bitte blicken Sie etwas über den Tellerrand hinaus. Denn die Auffassung, man müsse sich mehr um „die Menschen“ kümmern, kann sich in solchen Zeiten als Bumerang erweisen: während wir Bürger uns um Schicksale kümmern, knüpfen im Hintergrund Politiker und Banker u.a. ihre Seilschaften. Da nützt es anschließend wenig, Mitleid mit den Armen zu zeigen – Sie hätten lieber verhindern sollen, dass es dazu kommt.

  • @Delinix
    Warum wohl....Denken Sie mal darüber nach???
    Liegt doch auf der Hand. Bei einer grünsozialisitschen Regierungs- und Mediendenke von Peak Oil, Resourceknappheit, Klimasteuerungsmärchen durch menschengemachtes CO2, Energiewende, Kraftwerksverteufelung, Green Economy, Nachhaltigkeit usw. bei völliger Kanzlerin Alernativlosigkeit...passt ein Billionenschweres Öl- und Gasfeld vor den Toren der ökosozialistischen Ideologiewelt nicht ins Traum(a)bild!
    Denken Sie auch mal darüber nach, warum man im grün ideologisch verblendeten Deutschland nicht das Fracking auf die Energiepolitische Tagesordnung bringt. Man verteufelt lieber eine Technik bevor man diese zum allgemeinen Nutzen des Volks einsetzt!
    Ein ökologisch soziales Weltbild ist nichts anderes als ein menschenverachtendes und freiheitsberaubendes Weltbild!
    Nach der braunen und der roten Ideologie haben wir in Deutschland jetzt eine grünsozialitische Ideologie. Diese kommt mit Diktat und Bevormundung daher. Diese ist Freiheitsberaubend und kosten uns immer mehr Lebensqualität. Das EEG sorgt bereits jetzt für immer mehr steigenden Strompreise und dies von Jahr zu Jahr rasanter!

  • Es gibt ein Mammut-Erdöl- und Gasvorkommen in Griechenland. Der Wert wird auf mind. 1,3 BILLIONEN € geschätzt.
    Das Vorkommen beginnt etwa bei Zypern und zieht sich in einem breiten Streifen fast bis zum Ionischen Meer hin (etwa bis zur Höhe Preveza).
    Die ersten Bohrungen sollen schon in 2 Monaten beginnen.

    Warum hört man davon nichts in Deutschland???

    Griechenland braucht demnach weder unsere Hilfs-Pakete noch einen Schuldenschnitt auf unsere Kosten.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%