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Diskussion: Kommentare zu: Mein Europa - zwölf Plädoyers für die Zukunft

Oliver Stock, Chefredakteur Handelsblatt Online

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Oliver Stock
Chefredakteur Handelsblatt Online
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  • 10.12.2012, 12:37 Uhrmondahu

    Ein teurer Nobelpreis - für Deutschland!

    • 10.12.2012, 15:34 Uhrseppuku

      Der Polit-Nobelpreis für französische Sippenhaft und widerstandsloser deutscher Hingabe!

    • 10.12.2012, 16:03 UhrGnomon

      Das letzte Mal als das Handelsblatt eine derartige Aktion gestartet hat, wollten die uns mit den besten Absichten zum Kauf griechischer Staatsanleihen bewegen (war es im Mai 2010? :)

      Wären wir damals deren Empfehlungen und Einschätzungen gefolgt, wären wir heute alle pleite und schlimmeres!

      P.S. lieber Chefredakteur:
      Sie meinen wohl Sokrates den bekannten Innenverteidiger von Werder Bremen? Den griechischen Philosophen können Sie ja kaum gemeint haben, da dieser ja nie etwas zu Papier gebracht hat. Aber auch da war wohl eher der Wunsch Vater des Gedanken....was im Übrigen für jede Einschätzung der HB Journalisten gilt ("um jeden Preis" heisst Auschaltung der Vernunft. Dann lassen sie uns doch lieber wieder auf die Ankunft des Heilands warten, das scheint mir doch erfolgsversprechender!)

  • 10.12.2012, 12:41 UhrOmarius

    alles träumer die die geschichte vergessen...

    und übershen was für eine einbruch wir seit den 90ern haben....

    aber anscheind ist das ab ner bestimmten gehaltklasse egal wie es den untern einkommen geht...

  • 10.12.2012, 12:41 UhrOmarius

    In den 55 Jahren seit ihrer Gründung mit den Römischen Verträgen hat sie einen vom zweiten Weltkrieg völlig zerstörten Kontinent befriedet, geeint und wohlhabend gemacht.

    der freide geht auf die NATO zurück.... immer das verdrehen von tatsachen europa war nur dazu da D einzubinden...

  • 10.12.2012, 12:42 UhrMatthes

    Wer will denn noch Europa? Und wer will welches Europa? Die EU-Südländer spielen doch nur noch mit, wenn Europa als Transferunion billiges Geld mit deutschen Garantien beschafft. Fällt das weg kann man Europa vergessen. Und deshalb blickt alles auf Deutschland. Ist Deutschland bereit zu zahlen, ist Europa o.k. Will Deutschland nicht mehr zahlen ist Europa vorbei. Da hat niemand mehr Interesse daran! Ausser natürlich Brüssel selbst!

    • 15.12.2012, 20:06 UhrDrCoaleonesErbengemeinschaft

      Brüssel war 1966 de facto PLEITE und heute eine "blühende" Landschaft mit der Hauptsprache Französisch, obwohl zweisprachig, gleichrangig Flämisch (nicht Niederländisch) und mittlerweile können wir mit Vlaamse Tricks ook Duits spreken.

      Hätte de Gaulle der NATO nicht den Rücken gekehrt und sie hinausgeschmissen, vor allen Dingen der Hegemonie der US-Amerikaner wegen, ja wäre... und das ist Fakt, Belgien schon lange Land unter. Sie haben alle an der Europäischen Idee vortrefflich verdient. Und Deutschland gewiß auch; denn ansonsten hätte wir unsere Waren in der Schweiz und Österreich absetzen können. Österreich brauchte aus Deutschland keinen Stahl, nur den Koks und die Schweiz sammelte schon beizeiten weltweit Schrott, um diesen zu bearbeiten.

      Wenn hier einige über die Europäische Union und damit die europäische Idee insgesamt meinen, dann wissen einige offensichtlich nicht, daß eine Korrektur kommen wird. Dafür sorgt diesmal ein Sozialdemokrat als Europa-Parlaments-Präsident, Martin Schulz. Gönnen wir ihm die Einarbeitung und stehen ihm bei schwierigen Aufgaben gegen das Establishment bei. Er hätte es redlich verdient ein Korrektiv zu Merkel und anderen "Größen" zu sein. Europa ist für manche Konservative nur gut, wenn sie allerorten das Zepter schwingen dürfen.

      Aber diese Mentalität hatten wir doch schon einmal und ging vollends in die Hausse. Die anderen anwesenden Mitglieder der Union fahren gerne große Geschütze auf, geht es jedoch ans Eingemachte, da wird der Weißkohl schneller zur Choucroute, als gemeinhein ein Franzose den Weißwein eingießen mag. À là votre, Santé.

  • 10.12.2012, 12:42 UhrRechner

    O-Ton Handelsblatt
    --------------------
    Das beweisen unsere persönlichen Visionen für Europa.
    --------------------

    Wer Visionen für beweiskräftig hält sollte unbedingt einen Facharzt aufsuchen.

    • 10.12.2012, 23:33 UhrBlinse

      Komm komm, Freund Rechner, erwecke bitte nicht den Eindruck, du würdest nicht auch an Europa festhalten wollen. Du wolltest zahlen dafür, dann bleib auch bei der Stange!

  • 10.12.2012, 12:46 Uhrhafnersp

    Liebe Handelsblatt-Redaktion,

    laut Helmut Schmitt: "Wer eine Vision hat, der sollte zum Arzt gehen."

    Ganz so weit möchte ich bei Euch nicht gehen, aber die vielfache Realitätsverweigerung spricht für sich. Insbesondere: wer glaubt, seine Visionen würden etwas beweisen, also wirklich!

    Aus einem Duden: Vision (v. lat.: videre = sehen;frz.: vision = Traum) bezeichnet
    o eine religiöse Erscheinung Vision (Religion)
    o eine optische Wahrnehmung, auch Sinnestäuschung oder Halluzination Vision (optisch)
    o eine Vorstellung oder Imagination bezüglich eines Zustandes in unbestimmter Zukunft Vision (Zukunft)
    o oder eine zukunftsträchtige Entertainment Branche

    Ihr dürft Euch heraussuchen, was für Eure Visionen am besten zutrifft und wie damit was "bewiesen" wird. Mir persönlich gefällt das mit der zukunftsträchtigen Entertainment (Infotainment) Branche am besten!

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