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Friedensnobelpreis: Obama nimmt Preis "voller Demut" an

US-Präsident Barack Obama war offenbar genauso überrascht wie die Öffentlichkeit, dass er den Friedensnobelpreis bekommen soll. "Voller Demut" will er die Auszeichnung annehmen - und sie auch als Verpflichtung verstehen.

HB WASHINGTON. "Um ehrlich zu sein, ich empfinde es nicht so, dass ich es verdiene, in einer Reihe mit so vielen gestalterischen Persönlichkeiten zu stehen, die mit diesem Preis ausgezeichnet wurden", sagte Obama auf einer Pressekonferenz in Washington. Den Preis wolle er nicht als Würdigung seiner eigenen Leistungen betrachten, sondern vielmehr als Aufruf zum Handeln, um den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu begegnen. Zur Preisverleihung am 10. Dezember will der US-Präsident nach Oslo reisen.

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Seinen finanziellen Anteil am Friedensnobelpreis in Höhe von zehn Millionen Kronen (1,09 Millionen Euro) will Obama an Wohltätigkeitsorganisationen spenden. Das kündigte der Sprecher des Weißen Hauses, Robert Gibbs, am Freitag in Washington an. An welche Organisationen die Spende gehen soll, habe der Präsident noch nicht entschieden.

In den USA reagierten viele am Freitag Morgen mit ungläubigem Erstaunen auf die Nachricht, dass Obama nach gerade mal neun Monaten im Amt den renommiertesten Friedenspreis der Welt erhalten soll. Auch Obama weiß, dass seine weltweite Popularität, der neue Ton in Washington, seine neue "Politik der ausgestreckten Hand" bisher noch nicht viel bewegt hat.

Der Demokrat im Weißen Haus bekommt den Friedenspreis genau in einer Zeit, in der in Washington die Ratlosigkeit über den weiteren Kurs im Afghanistankrieg oder über eine Antwort auf die nukleare Aufrüstung in Nordkorea wächst. Obama wird allerdings aus Sicht von Experten "neuen außenpolitischen Spielraum" bekommen, "möglicherweise auch für eine Intensivierung des Afghanistankriegs", so Prof. Darell West vom "Brookings"-Institut (Washington). Was immer Obama nun für einen Kurs im Krieg einschlage, "wird es nun sehr schwer sein, ihn als Kriegstreiber hinzustellen".

Der Nobelpreis ist die "Anerkennung für seine Versprechen", kommentierte CNN-Starreporterin Christiane Amanpour und traf damit den Ton fast aller ersten US-Reaktionen. "Eine Überraschung, aber ein großer Tag für Amerika" meinte der Publizist John Avlon. Der Parteivorsitzende der Republikaner Michael Steele kritisierte, dass "Obamas Star-Qualitäten" die Nobel-Jury mehr beeindruckt hätten als die Leistungen so vieler "unermüdlicher Streiter für Frieden und Menschenrechte in der Welt".

Obama reagierte zwar betont bescheiden und "demütig" auf die große Ehrung. Aber fast ein Jahr nachdem er am Abend des 4. November 2008 mit Ehefrau Michelle und seinen beiden Töchtern in Chicago vor aufgewühlten 200 000 Menschen seinen historischen Wahlsieg feierte, darf er zumindest im Stillen triumphieren. Denn der Friedenspreis ist eine demonstrative Anerkennung für die Neuorientierung der US-Politik in der Welt.

  • 28.06.2011, 12:19 UhrAnonymer Benutzer: WalterMicke

    Was ist, darf nicht sein!
    www.walter-micke.de

  • 17.01.2011, 08:09 UhrAnonymer Benutzer: Walter Micke


    Was ist Gott?

    Was wir Seele nennen,
    dass ist Gott!
    Unsere Seelen kommen im
    Jenseits wieder zusammen!
    Wie ist es dir ergangen?
    Du wurdest als Kind misshandelt?
    Der wird ja auch noch kommen!
    So funktionieren dass:
    Himmel und Hölle!
    Warum hat dass noch keiner gewusst?
    Weil die, die es wussten, selber sein
    wollten „wie Gott“!


  • 22.05.2010, 13:05 UhrAnonymer Benutzer: Walter Micke


    Wenn wir das Leben vergöttern,
    dann haben alle Menschen nur
    noch einen Gott!
    Wenn wir Menschen vergöttern,
    dann vergöttern wir die Eitelkeit!

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