Friedensnobelpreis – unsere Favoriten
Es kann nur einen geben

Wer wird Nachfolger der EU? Um 11 Uhr wird heute in Oslo der neue Friedensnobelpreisträger verkündet. Wer die Auszeichnung verdient hätte? Zu unseren Favoriten zählen Mario Draghi, Malala Yousafzai und ein Deutscher.
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Was der Finne Martti Ahtisaari, der Amerikaner Barack Obama und die Europäische Union gemeinsam haben? Sie dürfen sich alle Friedensnobelpreisträger nennen. In wenigen Stunden haben die Spekulationen ein Ende, wer sich in den Kreis der Geehrten einreihen darf. Um 11 Uhr wird das Komitee in Oslo den diesjährigen Gewinner des Friedensnobelpreises bekanntgeben. Favoriten und Geheimfavoriten gibt es einige.

Zu ihnen zählt beispielsweise die 16 Jahre alte Malala Yousafzai, die sich in ihrer Heimat Pakistan gegen die Taliban für das Recht von Frauen und Mädchen auf Bildung einsetzt. Das norwegische Nobelkomitee könnte sie etwa gemeinsam mit der Unesco auszeichnen, spekulieren skandinavische Medien kurz vor der Bekanntgabe des Preisträgers.

Weitere aussichtsreiche Kandidaten sind der kongolesische Arzt Denis Mukwege, der Ende September für seine Behandlung tausender vergewaltigter Frauen bereits mit einem Alternativen Nobelpreis geehrt wurde, und der weißrussische Menschenrechtler Ales Beljazki. Unter den bekannten Kandidaten in diesem Jahr sind auch die US-Whistleblower Chelsea Manning (früher Bradley Manning).

Die Verkündung bildet den Abschluss des Nobelpreisreigens in dieser Woche. Seit Montag waren Preisträger in den Sparten Medizin, Physik, Chemie und Literatur verkündet worden. Der Friedensnobelpreis wird als einzige der mit umgerechnet rund 920.000 Euro dotierten Auszeichnungen nicht in Stockholm, sondern in Oslo vergeben. Dort wird der Preis am 10. Dezember, dem Todestag Alfred Nobels, auch überreicht.

Wer sich den Preis durch sein Engagement redlich verdient hätte, haben wir auch in der Redaktion von Handelsblatt Online diskutiert. Das sind unsere Favoriten auf die Medaille:

Kommentare zu " Friedensnobelpreis – unsere Favoriten: Es kann nur einen geben"

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  • Hallo! Die OPCW ist keine UNO - Organisation. Das sollte in der Liste der Friendsnobelpreistraeger berichtigt werden.

    Schoenen Gruss!

  • Och, da finden sich noch mehr Kandidaten: Pol Pot, Idi Amin, Che Guevara, Mohammed, aber auch die jüngere USA-Geschichte liefert mit Ted Bundy oder Charles Manson geeignete Kandidaten.
    Organisationen wie die Roten Khmer, der Vietcong, die HIsbollah, die Taliban oder die IRA bieten sich ebenfalls an, auf deutscher Seite wäre noch die RAF zu nennen, das gäbe ein Freudenfest bei den Grünen und Linken.

    Und da die EU ausgezeichnet wurde, sollten die untergegangene DDR und die UdSSR nicht vergessen werden, denn die haben schließlich auch für Frieden in Europa gesorgt...

  • Der Preis ist auf den Hund gekommen, seit Obama ihn für Lau erhielt - ich jedenfalls würde den Preis unter diesen Umständen nicht annehmen!

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