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Friedensnobelpreis: Wikileaks und 240 andere sind nominiert

So viele Nominierungen gab es noch nie: Insgesamt 241 Vorschläge für den Friedensnobelpreise bekam das Komitee der berühmten Auszeichnung. Darunter soll unter anderem auch die Enthüllungsplattform Wikileaks sein.

Ein Demonstrant mit einer Maske des inhaftierten chinesischen Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo: Der Dissidenten und Bürgerrechtler wurde 2010 mit dem Preis ausgezeichnet, in diesem Jahr sind 241 Nominierungen eingegangen. Quelle: dpa
Ein Demonstrant mit einer Maske des inhaftierten chinesischen Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo: Der Dissidenten und Bürgerrechtler wurde 2010 mit dem Preis ausgezeichnet, in diesem Jahr sind 241 Nominierungen eingegangen. Quelle: dpa

OsloFür den Friedensnobelpreis 2011 ist nach Angaben des Nobelkomitees in Oslo die Rekordzahl von 241 Nominierungen eingegangen. Dabei handelt es sich um 188 Einzelpersonen und 53 Organisationen, wie der Ständige Sekretär des Komitees, Geir Lundestad, am Dienstag sagte. Die Frist für Nominierungen lief am 1. Februar ab. Der Preisträger wird im Oktober bekanntgegeben.

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Unter den Kandidaten sind die russische Menschenrechtsaktivistin Swetlana Gannuschkina, Wikileaks und kubanische Dissidenten. Diese Information stammt von den Personen, die die Genannten vorgeschlagen haben - das Nobelkomitee selbst gibt Namen von Nominierten nicht preis. Im vergangenen Jahr erhielt der chinesische Bürgerrechtler Liu Xiaobo den Friedensnobelpreis. Peking warf dem Nobelkomitee daraufhin vor, einen Verbrecher zu ehren.

  • 01.03.2011, 12:07 Uhrhhm-7

    Nobelpreis für Diebe - das passt in eine Zeit in der auch regierungen gestohlenen Daten kaufen.

  • 01.03.2011, 12:05 Uhrhhm-7

    Wikileaks als Datendieb im Kampf ausschliesslich gegen die USA - wenn interessieren denn die Verbrechen des Iran, Russlands und anderer Regierungen ?? Ich kann in Wikileaks nur das kriminelle Handeln sehen und betrachte schon die Möglichkeit einer Nominierung für den Nobelpreis als weiteren beklagenswerten Hinweis auf den offenbar nicht mehr aufzuhaltenden Niedergang unserer Wertekultur - in der ja auch Regierungen gestohlene Daten kaufen.

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