Fünf Verdächtige in Haft
Wiener Diplomaten sollen Visa verkauft haben

Österreichische Diplomaten sollen in den vergangenen Jahren an der Botschaft ihres Landes in Budapest einen schwunghaften Visa-Handel betrieben haben. Medienberichten zufolge wurden bereits fünf Verdächtige verhaftet, darunter der frühere Chef der Konsularabteilung.

HB WIEN. Die Ermittler müssten jetzt etwa 1000 Visa-Anträge aus den Jahren 2001 bis 2003 überprüfen, die möglicherweise illegal ausgestellt worden seien, hieß es. Neben dem inzwischen pensionierten Leiter der Konsularabteilung gelte ein Verwaltungsangestellter als Hauptverdächtiger.

Den drei anderen Mittätern werde vorgeworfen, die beiden Diplomaten zur Fälschung der Sichtvermerke angestiftet und sie bestochen zu haben, bestätigte ein Sprecher des Innenministeriums in Wien. Das Außenministerium wollte zu dem Fall keine Stellungnahme abgeben, da die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen seien.

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