Fünf vor Zwölf
Weltuntergangsuhr bewegt sich Richtung Katastrophe

Es ist fünf vor zwölf. Auf diese Uhrzeit haben internationale Wissenschaftler ihre symbolische Weltuntergangsuhr vorgestellt. Grund dafür sind die Verbreitung von Atomwaffen und der Klimawandel.
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New YorkEine Gruppe internationaler Wissenschaftler hat ihre symbolische Weltuntergangsuhr um eine Minute in Richtung Apokalypse vorgestellt. Wegen der Bedrohungen durch die Verbreitung von Atomwaffen und den Klimawandel sei der Zeiger nun auf fünf Minuten vor zwölf gerückt, teilte am Dienstag die Zeitschrift „Bulletin of the Atomic Scientists“ (BAS) mit, die 1947 die Doomsday clock ins Leben gerufen hatte. Die Entscheidung beruht auf einer Bewertung der Weltlage, an der sich 18 Nobelpreisträger beteiligt haben.

Zuletzt war die Uhr Anfang 2010 auf sechs Minuten vor dem Weltuntergang zurückgedreht worden - unter anderem wegen der Hoffnungen, die US-Präsident Barack Obama damals geweckt hatte. „Vor zwei Jahren schien es noch, als könnten die politischen Führer der Welt auf die Bedrohungen des Planeten eine Antwort finden, aber dieser Trend hat sich nicht bestätigt und sogar umgekehrt“, erklärte die Vorsitzende der BAS-Organisation, Allison Macfarlan.

Die Weltuntergangsuhr soll verdeutlichen, wie groß das derzeitige Risiko einer Katastrophe durch Atomwaffen oder den Klimawandel ist. Die Uhr wurde 1947 mit der Zeigerstellung sieben Minuten vor zwölf gestartet und seither entsprechend der Weltlage 19 Mal vor- oder zurückgestellt.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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  • Da sind diese "Wissenschaftler" doch endlich mal in der richtigen Gesellschaft angelangt: Maya-Untergangspropheten, Esoteriker,etc. Und diese äußerst zutreffende Selbsteinordnung haben sie ganz freiwillig vorgenommen. Leider hilft das nicht, der Bedarf an Schwachsinn ist zu gro´ß.

  • Lineares oder gar exponentielles Denken mag zwar wissenschaftlich sein oder so aussehen, führt aber letzten Endes in die Irre.
    Keine exponentielle Entwicklung außer im atomaren Bereich führt zur absoluten Katastrophe, da im endlichen materiellen Bereich die Randbedingungen ständig mit beeinflußt und verändert werden. Jeder Epidemiker weiß das. Aids, Weltbevölkerung, Ölpreis, usw., alles Entwicklungen, die sich in unserer Zeit und vor unseren Augen abspielen, zeigen es. Und das Klima wird es genauso tun.

    Seit es mammals (Säugetiere, der Mensch) auf dieser Erde gibt, hält sich das Klima in einem minimalen Schwankungsbereich trotz gewaltiger Naturkatastrophen (Meteoriteneinschläge, Vulkanausbrüche, Verschiebungen der Erdachse, usw.). Es wird auch den menschlichen Einfluß verkraften.
    Solange niemand wirklich weiß, welche Parameter (kennen wir alle?) das Klima in welchem Ausmaß und Zusammenwirken ausmachen, sollte man sich hüten damit herumzupfuschen. Es sei denn, man hat erhebliche wirtschaftliche Interessen, es zu tun. Aber das ist ein anderes Kapitel. Und wer sich als Wissenschaftler bezeichnet, sollte sich hüten, dieses Spiel mitzumachen oder sich da vor den Karren spannen zu lassen.

  • Ein Nobelpreisträger hat einmal gesagt:" Das Weltall und die Dummheit der Menschheit ist unendlich. Nur beim Weltall bin ich mir nicht mehr so sicher".
    Er hatte uneigeschränkt recht!
    Wäre die Erde einen Tag alt, so gäbe es den Menschen erst seit wenigen Sekunden und schon glaubt er, er hätte die "Erde" im Griff.
    Da will man der Erde vorschreiben, dass sie sich nicht mehr als zwei Grad erwärmen darf. Lachhaft!
    Die Evolution und die Klimaschwankungen gehen weiter, so wie schon seit Millionen von Jahren, mit oder ohne Mensch, das sollten wir mal begreifen!
    Dazu noch folgender Witz: treffen sich zwei Planeten im Weltall. Fragt der Eine den Anderen, wie gehts? Schlecht antwortet er.
    Warum? Ich habe Homo sapiens. Macht nichts, hatte ich auch mal, geht von alleine vorbei, antwortet der Andere.

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