„Für die Ehre des Islam“
Hunderte Islamisten bedrohen Europa

Nach dem Tod mutmaßlicher deutscher Islamisten im pakistanisch- afghanischen Grenzgebiet wird weiter über deren Identität spekuliert. Aktuelle Informationen fließen spärlich. Doch es scheint, dass sich in der Region Hunderte Europäer für den „Heiligen Krieg“ rüsten.
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HB ISLAMABAD/NEU DELHI. Die Islamisten hatten sich angeblich gerade zum Abendessen in einem Gehöft im unwegsamen Nordwesten Pakistans versammelt, als die Raketen einschlugen. Nach Geheimdienstangaben aus der Region zerstörten die beiden von einer US-Drohne abgefeuerten Geschosse den Gebäudekomplex in Mir Ali im Stammesgebiet Nord-Waziristan. Demnach kamen bei dem Angriff acht Männer ums Leben. Alle sollen deutsche Staatsbürger mit Verbindungen zur terroristischen Islamischen Dschihad-Union (IJU) gewesen sein und sich seit Monaten im Grenzgebiet zu Afghanistan aufgehalten haben.

Doch wie nach vielen Zwischenfällen in der Stammesregion gibt es auch für den Angriff des von US-Spezialisten ferngesteuerten Flugzeugs in der Nacht zu Dienstag keine offizielle Bestätigung. Meist sind es örtliche Geheimdienstmitarbeiter, die Reporter mit Informationen füttern, ihre Namen aber nicht in den Medien lesen wollen.

Wer genau die Toten des jüngsten Raketenbeschusses sind, ist noch nicht geklärt. Nach pakistanischen Geheimdienstangaben könnten darunter allerdings Mitglieder einer Hamburger Islamisten-Zelle sein, die im Frühjahr 2009 in die Region gereist war und Anschläge in Europa geplant haben soll. Gleichwohl ist es fast unmöglich, ein genaues Lagebild aus den Extremisten-Hochburgen zu bekommen, denn die Politiker und Militärs in Islamabad und Washington hüllen sich beharrlich in Schweigen.

Zumindest eine Verbindung nach Deutschland scheint aber nach dem Drohnenangriff von Mir Ali gesichert. Der Besitzer des zerstörten Gehöfts, ein Taliban namens Sher Maula Khan, war im Juni gemeinsam mit dem Hamburger Islamisten Rami M. von pakistanischen Polizisten in der Region festgenommen worden. Während M. bereits im August in seine Heimat abgeschoben wurde, sitzt Khan weiter im Gefängnis.

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  • Wenn ich diesen Schwachsinn lese: "...alle sollen deutsche Staatsbürger gewesen sein".
    Das sind keine Deutschen! Das sind Untermenschen. Wenn sie sich für ihren Allah und zich Junfrauen in die Luft sprengen wollen...mir egal! Aber bitte nennt sie nicht Deutsche! Ausbürgern, abschieben, und die ganze Familie gleich mit. Diesen Abschaum braucht hier niemand!

  • @weltenbummlerin: na das ist ja schöndenkerei. wer glaubt denn hier an wunder? es wird immer der einfache bürger sein der zu leiden hat. das ist von der weltpolitik so gewollt. man kann sich nur diesem zwang entziehn, wenn man konsequent dieser politik den kampf ansagt. WiR haben die MACHT, nicht die Futzel da oben! aber wir sind zu bequem geworden und das ist unser Übel und unsere bürde, die wir jeden Tag rumschleppen. Und feige sind wir auch. dies ist das feigste deutsche Volk in der Geschichte. Es schaut zu, wie die Demokratie demontiert wird. Der islamische Rechtsstaat ist schon längst im Hintergrund aufgebaut worden. Nun bekommen wir die Quittung für unser Nichtstun.

  • Wenn es schon Anschläge in Deutschland geben muß, dann wollen wir hoffen, dass es keine normalen bürger trifft. Die Politiker sind in Deutschland überflüssiger als Fußschweiß. Ein Sack voll weniger von diesen, würde dem deutschen Volk gut tun.

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